Bitcoin (BTC) ist heute auf etwa 68.200 Dollar zurückgefallen, da die Hoffnung auf eine Deeskalation zwischen den Vereinigten Staaten und Iran schwindet. Die größte Kryptowährung verlor damit mehr als vier Prozent im Vergleich zum Vortag.

Auch der Rest des Kryptomarktes zeigt rote Zahlen. Große Altcoins wie Ethereum (ETH), XRP, Solana (SOL) und Cardano (ADA) verzeichneten noch stärkere Rückgänge mit Verlusten zwischen vier und sechs Prozent.

Ölpreis belastet Finanzmärkte

Der Ölpreis bleibt ein wichtiger Treiber auf den Finanzmärkten. Heute stieg der Preis um etwa sechs Prozent, wodurch frühere Rückgänge vollständig ausgeglichen wurden. Dies verstärkt die Sorgen über steigende Inflation und potenzielle Störungen in der Energieversorgung aufgrund des Konflikts mit Iran.

Auch an den Aktienmärkten war die Stimmung negativ. Der Nasdaq fiel um 2,1 Prozent und der S&P 500 gab 1,5 Prozent nach. Der AEX schloss ebenfalls schwächer und beendete den Tag mit einem Verlust von 1,3 Prozent.

Gleichzeitig stiegen die Anleiherenditen weiter an. Die US-Zehnjahresrendite erhöhte sich um 7 Basispunkte auf 4,40 Prozent. In Deutschland kletterte die Zehnjahresrendite sogar um 10,5 Basispunkte auf 3,06 Prozent.

Magnificent Seven stark unter Druck

Die sieben größten Techkonzerne, die sogenannten Magnificent Seven, liegen mittlerweile alle deutlich unter ihren Allzeithochs. Kein Anteilsschein kann sich der Korrektur entziehen.

Microsoft führt die Verliererliste an mit einem Rückgang von 34 Prozent, gefolgt von Meta mit einem Minus von 30 Prozent. Tesla verlor 25 Prozent, während Amazon 20 Prozent unter seinem Höchststand notiert. Bei Alphabet und Nvidia betragen die Verluste 19 beziehungsweise 18 Prozent. Apple hält sich noch am besten, weist aber ebenfalls ein Minus von 14 Prozent auf.

Krypto-Aktien stark unter Druck

Auch krypto-bezogene Aktien standen massiv unter Druck. Unternehmen wie Coinbase, Circle und Strategy verzeichneten Verluste zwischen drei und vier Prozent.

Die schwersten Verluste waren bei Bitcoin-Minern zu beobachten. Hut 8 fiel um 8,6 Prozent, während IREN und Riot Platforms über sieben Prozent abgaben. Auch TeraWulf und HIVE Digital schlossen deutlich niedriger.

Auffällig ist, dass viele dieser Unternehmen zunehmend in Richtung KI-Infrastruktur tendieren. Dadurch folgen sie nicht nur dem Bitcoin-Kurs, sondern auch dem breiteren Technologiesektor, der derzeit unter Druck steht.

Es gab eine klare Ausnahme. MARA Holdings stieg um 8,7 Prozent, nachdem das Unternehmen bekanntgab, Bitcoin im Wert von 1,1 Milliarden Dollar verkauft zu haben, um Schulden abzubauen.

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