In jüngster Zeit durchläuft der Kryptomarkt eine erhebliche Korrektur. Das zeigt sich auch bei den Spot-Exchange-Traded Funds (ETF’s) sowohl von Bitcoin (BTC) als auch von Ethereum (ETH). Beide Fonds verzeichnen eine Reihe kräftiger Abflüsse. Auch gestern war es erneut der Fall, wenngleich sich der Markt nun etwas abzukühlen scheint.
BlackRock führt die starken Abflüsse bei BTC und ETH an
Daten von Farside zeigen, dass die Bitcoin-ETF’s gestern einen Nettoabfluss von 315,9 Millionen Dollar verzeichneten. Der Großteil dieses Verlustes ging zulasten des Vermögensverwalters BlackRock. Sein iShares Bitcoin ETF, zugleich der größte am Markt, verzeichnete Abflüsse von nicht weniger als 220 Millionen Dollar.
An zweiter Stelle folgte Fidelity mit Abflüssen von 75,7 Millionen Dollar. Bemerkenswerterweise gelang es Bitwise, gegen den Trend zu laufen und einen kleinen Nettozufluss von 0,6 Millionen Dollar zu verzeichnen.
Auch bei den Ethereum-ETF’s fielen die Verluste deutlich aus. Insgesamt gab es einen Nettoabfluss von 240,2 Millionen Dollar. Erneut war BlackRock der größte Verlierer, mit Abflüssen von 257,8 Millionen Dollar. Darüber hinaus verzeichnete Fidelity einen Verlust von 8,6 Millionen Dollar.
Die Verluste gehen einher mit der seit vergangenem Donnerstag vorherrschenden pessimistischen Stimmung. BTC markierte damals noch ein neues Allzeithoch von fast 124.500 Dollar, notiert inzwischen jedoch etwa 8,7 Prozent niedriger. ETH erreichte einen Höchststand von knapp unter 4.800 Dollar, ist seitdem jedoch um etwa 10,4 Prozent zurückgegangen.
Ethereum-ETF’s in seltener Negativserie
Beide ETF-Kategorien kämpfen nun an vier aufeinanderfolgenden Tagen mit Abflüssen. Für die Ethereum-Fonds ist eine derart negative Serie recht außergewöhnlich. Seit April gab es keinen Zeitraum mehr, in dem sie mindestens vier Tage in Folge Verluste verzeichneten.
Dennoch gibt es eine positive Anmerkung. Sowohl bei den Bitcoin- als auch den Ethereum-Fonds scheint der Druck etwas nachzulassen. Während am Dienstag noch Nettoabflüsse von 523,3 Millionen bzw. 429,6 Millionen Dollar verzeichnet wurden, liegen die Zahlen von gestern deutlich niedriger.
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