Eigentlich sollte es eine verbesserte Version von Bitcoin (BTC) werden – eine Variante, mit der man mehr kann als nur Transaktionen ausführen. Im Laufe der Jahre wuchs das Projekt stetig, und mit ihm die Möglichkeiten. Auch wenn es noch immer im Schatten von Bitcoin steht, hat es der Krypto-Community enorm viel gebracht. Die Rede ist natürlich vom größten aller Altcoins: Ethereum (ETH).

Heute wird die Idee genau 12 Jahre alt, und das Netzwerk läuft bereits seit einem Jahrzehnt. Wie ist das Konzept entstanden? Und welche Meilensteine hat die Kryptowährung in den vergangenen Jahren erreicht?

Netzwerk mit weit mehr Möglichkeiten als nur Transaktionen

Am 27. November 2013 veröffentlicht der kanadisch-russische Programmierer Vitalik Buterin ein Whitepaper über ein alternatives Netzwerk und eine alternative Kryptowährung zu Bitcoin. Ein Token, mit dem sich mehr anstellen lässt, als nur Transaktionen auszuführen. Die Idee der sogenannten „Smart Contracts“ ist damit geboren – selbstausführende Verträge, die auf einer Blockchain laufen.

2014 wird intensiv am Aufbau des Netzwerks gearbeitet. Ethereum wird offiziell angekündigt, und die Finanzierung für die vollständige Entwicklung steht. Bis zum tatsächlichen Start des Ethereum-Netzwerks unter dem Namen „Frontier“ dauert es jedoch noch bis 2015. Von da an ist es möglich, Smart Contracts zu nutzen und dezentrale Anwendungen (dApps) auf Ethereum zu entwickeln.

Nach dem ersten großen Hack folgt eine entscheidende Hard Fork

Nachdem eine der ersten und größten dApps, die DAO, gehackt wird, erbeuten die Angreifer rund 60 Millionen US‑Dollar in ETH. Das löst eine heftige Debatte innerhalb der Community darüber aus, wie es mit dem Netzwerk weitergehen soll. Am Ende fällt die Entscheidung, eine „Hard Fork“ durchzuführen – ein Prozess, bei dem die Blockchain faktisch kopiert und aufgespalten wird. Daraus entstehen Ethereum (das neue Netzwerk) und Ethereum Classic (die ursprüngliche Blockchain).

In den Jahren danach wächst das Netzwerk rasant. Tausende Projekte werden auf Ethereum gestartet, und die Nutzerbasis nimmt immer weiter zu. Die Folge: ein deutlicher Preisanstieg des nativen Tokens ETH. Doch erneut steht eine große Veränderung bevor.

Energieeffiziente Alternative zu Bitcoin

Das Ethereum-Netzwerk funktionierte zunächst nach demselben Prinzip (Proof-of-Work) wie Bitcoin – ein Verfahren, das enorme Mengen Energie verbraucht und grundlegend überdacht werden musste. Die Entwickler entschieden sich für einen Kurswechsel und leiteten damit den Übergang zu einem neuen Konsensmechanismus ein. Mit dem sogenannten Beacon-Update stellte Ethereum 2020 auf „Proof-of-Stake“ um. Nutzer konnten 32 ETH hinterlegen („staken“), um anschließend als Validator am Netzwerk teilzunehmen.

Die neue Arbeitsweise wurde weiter optimiert, sodass der Energieverbrauch letztlich um rund 99,95 Prozent gesenkt werden konnte. Ein gewaltiger Unterschied, der das Netzwerk im Vergleich zu Bitcoin tatsächlich einzigartig macht.

Anschließend führt das Netzwerk im Jahr 2024 eine weitere wichtige Aktualisierung mit dem Namen „Dencun“ durch. Damit werden die Transaktionskosten für Protokolle, die als zweite Schicht auf Ethereum laufen (Layer‑2‑Protokolle), drastisch gesenkt.

Die ersten Ethereum-ETFs kommen auf den Markt

Im Juli 2024 erreicht das Altcoin-Netzwerk den nächsten großen Meilenstein. Nachdem zuvor bereits die Bitcoin Exchange-Traded Funds (ETFs) in den USA aufgelegt wurden, ist nun Ethereum an der Reihe. Auch wenn der Start dieser Fonds eher durchwachsen ausfällt, sind sie inzwischen zu einem Vehikel für beträchtliche Kapitalströme geworden.

Daten der Website SoSoValue.xyz zeigen, dass die verschiedenen Fonds bereits mehr als 12 Milliarden US‑Dollar in Ethereum für ihre Kunden verwalten. Im Vergleich zu Bitcoin ist das jedoch nur ein Bruchteil, denn dort beläuft sich das gesamte ETF-Volumen bereits auf 117 Milliarden US‑Dollar.

In den vergangenen Jahren hat der größte Altcoin also eine ganze Reihe bemerkenswerter Entwicklungsschritte durchlaufen. Und diese Dynamik dürfte sich in Zukunft weiter fortsetzen. So arbeitet die Community aktuell vor allem daran, das Netzwerk quantenresistent zu machen.

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