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Alle Augen sind derzeit auf Donald Trump gerichtet, der im Juli 2024 versprach, als neuer Präsident der Vereinigten Staaten eine nationale Bitcoin-Reserve zu schaffen. Am 20. Januar tritt er sein Amt als Präsident der USA an, doch auch in der Schweiz liegt ein Vorschlag zur Einführung von Bitcoin durch die Staatskasse auf dem Tisch.
Die Schweizer Bundeskanzlei hat am Dienstag, den 31. Dezember, einen Vorschlag eingebracht, der die Schweizerische Nationalbank (SNB) verpflichten soll, Bitcoin in ihren Reserven zu halten.
Der Vorschlag sieht vor, das Gesetz so zu ändern, dass die Schweizer Zentralbank einen Teil ihrer Reserven in Gold und Bitcoin anlegt. Eingereicht wurde dieser Vorschlag von einer Gruppe von zehn Personen, darunter mehrere Schweizer Bitcoin-Befürworter.
Nun hat die Initiative 18 Monate Zeit, um die benötigten 100.000 Unterschriften zu sammeln, damit das Anliegen in einem öffentlichen Referendum abgestimmt werden kann.
Die SNB zeigte sich bisher skeptisch gegenüber Bitcoin. Noch im vergangenen Monat erklärte der Präsident der Zentralbank, dass er bei Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether vorsichtig sei.
Ganz ausschließen wollen sie es jedoch offenbar nicht. So erklärte Präsident Thomas Jordan im April, dass die Bank noch eine Entscheidung darüber treffen müsse, ob sie Bitcoin als Reserve halten solle.
Für Jordan ist es entscheidend, dass Bitcoin genügend Liquidität aufweist. „Wir müssen in der Lage sein, sie zu kaufen und zu verkaufen“, so Jordan.
Wenn eine Finanzanlage nicht liquide genug ist, kann dies natürlich Probleme beim Verkauf verursachen. Sollte die Schweizerische Nationalbank gezwungen sein zu verkaufen und dabei einen deutlich niedrigeren Kurs in Kauf nehmen müssen, weil es an Liquidität mangelt, wäre das natürlich ein Problem.
Dieses Argument scheint jedoch mittlerweile nicht mehr gegen Bitcoin zu sprechen, da der Markt ausreichend liquide ist.
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