Der Ökonom und Goldbefürworter Peter Schiff, bekannt für seine kritische Haltung gegenüber Bitcoin und seine leidenschaftliche Unterstützung für Gold, hat kürzlich Einblicke in beide Vermögenswerte im Zuge von Marktverschiebungen geteilt.

Am 22. Oktober teilte Schiff auf der Plattform X mit, dass Bitcoin trotz der steigenden Chancen auf einen Wahlsieg von Donald Trump bei den US-Wahlen 2024 nicht dem Aufwärtstrend anderer Trump-bezogener Anlagen wie Aktien und Immobilien folgt.

“Bitcoin folgt nicht dem Trump-Effekt”

„Der Trump-Handel hat begonnen, aber Bitcoin bleibt zurück. Viele Menschen glauben, dass ein Wahlsieg von Trump positiv für Bitcoin wäre. Warum sehen wir also keinen Anstieg, trotz der zunehmenden Wahrscheinlichkeit, dass Trump Präsident wird?“ schrieb Schiff auf X. Er fügte hinzu:

„Vielleicht haben alle Spekulanten bereits ihre Bitcoin gekauft. Bereiten Sie sich auf den Trump-Dump vor.“

Schiff deutet an, dass die meisten Spekulanten ihre Positionen in Bitcoin bereits aufgebaut haben, was die Nachfrage drückt. Seiner Meinung nach könnte dies zu einem „Trump-Dump“ führen, bei dem der Bitcoin-Preis sinkt, wenn andere Trump-bezogene Anlagen wie Aktien und Immobilien ebenfalls an Wert verlieren.

Erwartungen für Gold: „Die Mutter aller Bullenmärkte“

Schiff prognostiziert außerdem einen starken Anstieg für Gold, das er als die „Mutter aller Goldmärkte“ bezeichnet. Am 20. Oktober betonte er, dass Gold ein Rekordhoch erreicht habe, was er auf Inflationsdruck durch die Zentralbanken zurückführt.

Schiff warnte davor, dass Fiatwährungen stetig an Wert verlieren, was möglicherweise mehr Investoren zu Gold zieht, das er als sichereren Wertspeicher betrachtet. „Wir stehen noch am Anfang dessen, was wahrscheinlich die Mutter aller Gold-Bullenmärkte wird,“ so Schiff.

Gold als sichere Anlage, Bitcoin als Unsicherheit

Der Anstieg von Gold stützt Schiffs Überzeugung, dass Inflation und Zentralbankpolitik den Wert von Fiatgeld mindern, was Gold möglicherweise zu einer starken Investition mit einem Potenzial von 4.000 $ pro Unze macht.

Im Gegensatz dazu sieht er das aktuelle Verhalten von Bitcoin als Zeichen dafür, dass die Erwartungen einer Trump-bezogenen Bitcoin-Rally möglicherweise unbegründet sind, womit er seine Überzeugung bekräftigt, dass Gold in Zeiten von Marktvolatilität als Wertspeicher vorzuziehen ist.

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