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Nach einem turbulenten Jahr an den Finanzmärkten blicken Anleger vorsichtig in die Zukunft. 2025 traf es vor allem risikoreiche Anlagen hart, darunter Kryptowährungen und Krypto-Aktien. Doch verschiedene Anzeichen deuten darauf hin, dass es sich nicht nur um eine Korrektur handelte. Immer häufiger wird die Meinung geäußert, dass das vergangene Jahr auch die Grundlage für eine neue Phase legte.
Analysten sehen 2026 als mögliches institutionelles Wendepunktjahr für Bitcoin (BTC), mit Kursprognosen, die bis zu 150.000 Dollar reichen.
Die Turbulenzen in 2025 trafen nicht nur Kryptowährungen selbst, sondern auch börsennotierte Unternehmen, die stark an Bitcoin gebunden sind. Ein anschauliches Beispiel ist Strategy, das größte börsennotierte Bitcoin-Treasury-Unternehmen der Welt. Die Aktie schloss das Jahr mit einem Verlust von 45 Prozent ab, dem schlechtesten Ergebnis seit dem Bärenmarkt 2022.
Dieser Verkaufsdruck wirkte sich direkt auf Bitcoin aus. Im Oktober führte Unruhe an den Aktienmärkten zusammen mit hoher Hebelspekulation im Krypto-Bereich zu starken Kursbewegungen. In kurzer Zeit wurden Positionen im Wert von etwa 20 Milliarden Dollar liquidiert, was den Rückgang weiter verstärkte.
Gleichzeitig war innerhalb der Branche ein deutlicher Unterschied zu beobachten. Während spekulative Teile des Marktes an Boden verloren, floss mehr Kapital in Anlagen mit einem längeren Anlagehorizont.
So wuchs der Markt für Real World Assets (RWA) Tokenisierung laut Zahlen von RWAxyz auf 18 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 210 Prozent innerhalb eines Jahres. Auch das Angebot an Stablecoins nahm deutlich zu, mit einem Wachstum von über 50 Prozent.
Laut Marktbeobachtern ist diese Verschiebung für das Bild von 2026 entscheidend. Große Investoren scheinen weniger auf schnelle Gewinne fokussiert und setzen vermehrt auf Anwendungen, die langfristig Wert schaffen könnten. Es wird erwartet, dass diese Sektoren in den kommenden Jahren tatsächlich Rendite erzielen, was Krypto für institutionelle Anleger attraktiver macht.
Auch die On-Chain-Daten bestätigen diesen Trend. Zahlen zeigen, dass Institutionen derzeit etwa 76 Prozent mehr Bitcoin kaufen, als von Minern produziert wird. Dies führt zu einem strukturellen Mangel an neuem Angebot.
Laut Marktbeobachtern bildet die Kombination aus steigender institutioneller Nachfrage und begrenztem Angebot die Grundlage für höhere Kursziele. Sollte dieser Trend anhalten, halten einige Analysten einen Bitcoin Kurs von 150.000 Dollar bis Ende 2026 für möglich. Damit könnte 2026 der Startpunkt für einen sogenannten institutionellen Superzyklus werden.
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