Das japanische Technologieunternehmen Metaplanet macht erneut von sich reden in der Krypto-Welt. Während die japanische Börse stark einbricht und Anleger den Atem anhalten in Erwartung neuer US-Importzölle, hält das Unternehmen an seiner Strategie fest: noch mehr Bitcoin (BTC) kaufen.
Anleihen als Motor der Bitcoin-Strategie
Metaplanet hat BTC offiziell zu seinem primären Reservevermögenswert erklärt und investiert weiterhin konsequent. Inzwischen hat das Unternehmen bereits zum zehnten Mal Anleihen ausgegeben – diesmal im Gegenwert von 13,3 Millionen US-Dollar. Der neueste Kauf wird über sogenannte zinsfreie Anleihen finanziert, die über den internen EVO FUND angeboten werden. Anleger können diese bis Ende September 2025 zum vollen Nennwert einlösen.
Kaufen beim Kursrückgang
CEO Simon Gerovich brachte es auf den Punkt auf X: „Wir kaufen den Dip!“ – und genau das tut Metaplanet auch. Der BTC-Kurs fiel heute kurzfristig auf rund 81.300 US-Dollar, fast 25 % unter dem Allzeithoch (ATH), das Anfang Januar erreicht wurde.
Mit diesem Schritt wächst Metaplanets gesamter Bitcoin-Bestand auf rund 3.200 BTC an – eine Investition von insgesamt etwa 260 Millionen US-Dollar. Damit rückt das Unternehmen deutlich in der Liste der größten Bitcoin-Inhaber weltweit nach oben und befindet sich nun auf Augenhöhe mit Branchengrößen wie MicroStrategy, gegründet von Michael Saylor. Eine beachtliche Leistung für ein Unternehmen, das erst seit dem vergangenen Jahr konsequent auf die digitale Währung setzt.
Börsenerfolg bleibt vorerst aus
An der Börse blieb der Applaus jedoch aus. Stattdessen musste Metaplanet einen Kursrückgang von über 9 % hinnehmen. Das lag nicht nur an den Bitcoin-Plänen des Unternehmens – auch der japanische Nikkei 225-Index verlor rund 4 %. Grund dafür sind wachsende Sorgen über neue US-Importzölle, die Präsident Donald Trump am 2. April einführen will.
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