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Es gibt eine besondere Beziehung zwischen Bitcoin und Kupfer. Viele Analysten nennen das Metall „Doktor Kupfer“, da der Kupferpreis viel über den Zustand der Wirtschaft aussagen kann, besonders im Verhältnis zum Goldpreis.
Das Verhältnis zwischen Kupfer und Gold wird von vielen Analysten genau beobachtet, um die wirtschaftliche Gesundheit einzuschätzen.
Warum? Weil Kupfer ein wichtiges Metall für die Industrie ist, während Gold als Schutzmittel in wirtschaftlich schwierigen Zeiten genutzt wird.
Mit anderen Worten: Geht es der Industrie gut und besteht hohe Nachfrage nach Kupfer, steht es vermutlich auch gut um die Wirtschaft. Wenn jedoch der Goldpreis steigt, während der Kupferpreis sinkt, könnte das ein Anzeichen für wirtschaftliche Schwierigkeiten sein.
Genau das beobachten wir derzeit. Das Kupfer/Gold-Verhältnis ist auf den niedrigsten Stand seit Ende 2020 gefallen, was bei bestimmten Investorengruppen, die auf dieses Verhältnis achten, für Unsicherheit sorgt.
Leider scheint diese Entwicklung nicht bullish für Bitcoin zu sein. Während viele auf einen Bitcoin-Kurs von 100.000 Dollar bis Ende 2024 hoffen, könnte das fallende Kupfer/Gold-Verhältnis Probleme bereiten.

Ein Diagramm von CoinDesk zeigt diese Beziehung. In Phasen, in denen Kupfer gegenüber Gold gut abschnitt, stieg auch der Bitcoin-Kurs. Umgekehrt geriet Bitcoin in Schwierigkeiten, wenn Kupfer gegenüber Gold schwächelte.
Alles hängt natürlich von den kommenden Monaten ab. Gold hat eine starke Phase hinter sich, sodass ein Moment kommen könnte, in dem Investoren ihre Gewinne beim Edelmetall realisieren.
Andererseits hängt die Zukunft von Bitcoin nicht vollständig vom Kupfer/Gold-Verhältnis ab. Es ist lediglich ein Indikator, der derzeit ein weniger günstiges Bild für den Bitcoin-Kurs zeichnet, während andere Faktoren durchaus positiv für die digitale Währung aussehen.
Das Verhältnis zwischen Bitcoin und Gold hat sich deutlich abgekühlt, was laut diesem Analysten auf einen Boden für den Bitcoin-Kurs hindeutet.
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