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Obwohl der Bitcoin Kurs inzwischen wieder über die Marke von 90.000 US‑Dollar gestiegen ist, zeigen sich Analysten besorgt über mögliche tiefere Rückgänge. Grund ist das Verkaufsverhalten der Whales, also der reichsten Anleger am Markt, die weiterhin in großem Umfang Bitcoin an die Börsen schicken.
Laut neuen Daten von CryptoQuant stammen 45 Prozent aller Bitcoin, die an die Börsen fließen, von sogenannten Whales. Es handelt sich dabei um Einzahlungen von 100 BTC oder mehr – an einzelnen Tagen summiert sich das sogar auf bis zu 7.000 Bitcoin.
Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass diese Bitcoin mit Verkaufsabsicht an die Börsen wandern. Im November stieg die durchschnittliche Transaktion zur Börse auf 1,23 BTC. Damit erreichte diese Kennzahl den höchsten Stand des Jahres 2025.

Gleichzeitig stellen die Analysten von CryptoQuant fest, dass die Stablecoin-Reserven auf Binance ein Allzeithoch erreicht haben. Es geht um 51 Milliarden US‑Dollar. Nach Einschätzung der Analysten bedeutet das vor allem, dass Anleger ihre Bitcoin und Altcoins in Stablecoins umschichten.
Das Kapital bleibt anschließend zunächst an der Seitenlinie, bis der Markt wieder reif für einen Einstieg ist. Das könnte nun der Fall sein, denn der Bitcoin Kurs ist in den vergangenen 24 Stunden kräftig gestiegen und notiert erneut über 90.000 US‑Dollar.
Trotzdem sind noch nicht alle von einem guten Ausgang für den Markt überzeugt. Der bekannte Analyst James Check hält es weiterhin für möglich, dass Bitcoin bis auf 70.000 US‑Dollar fallen könnte.
Seiner Ansicht nach ist die gesamte Spekulation – also Anleger, die mit geliehenem Geld zocken – noch nicht vollständig aus dem Markt verschwunden. Das könnte bedeuten, dass Bitcoin noch einen letzten Schlag nach unten erlebt. Dafür wäre allerdings ein kräftiger Rückgang vom aktuellen Kursniveau von gut 91.000 US‑Dollar nötig.
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