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Immer mehr Menschen werden wieder vorsichtig optimistisch gegenüber Bitcoin, während der Kurs bis auf 88.000 Dollar ansteigen konnte. Das ist bemerkenswert, da Bitcoin Anfang März noch auf 76.700 Dollar gefallen war.
Laut den Analysten von Alphractal könnte es jedoch an der Zeit sein zu verkaufen, da viele Whales plötzlich bei diesen Kursniveaus Short-Positionen eingehen.
Das sogenannte „Positionssentiment“ der Whales drehte plötzlich deutlich ins Negative, genau zu dem Zeitpunkt, als Bitcoin in Richtung der 88.000-Dollar-Marke kletterte.
Genau dasselbe geschah bereits im Februar, kurz bevor Bitcoin seine erste Korrektur unter die 80.000-Dollar-Marke erlebte. In dieser Hinsicht ist das also nicht unbedingt das Signal, auf das sich Anleger gefreut hatten.

Auf der anderen Seite haben auch die Whales nicht die Wahrheit gepachtet. Auch sie müssen letztlich raten, wie sich der Markt entwickeln wird. Nach einer Phase deutlicher Anstiege und Erholung wäre es jedenfalls nicht verwunderlich, wenn Bitcoin erst einmal eine Verschnaufpause einlegt.
Auch bei der Analyseplattform CryptoQuant herrscht derzeit wenig Optimismus. Acht der zehn On-Chain-Indikatoren stehen dort aktuell auf Rot und deuten somit auf ein negatives kurzfristiges Kursbild hin.
Lediglich die Liquidität in Stablecoins sowie einige technische Signale bleiben bislang positiv. Der Rest wird momentan von den Analysten bei CryptoQuant mit einem negativen Wert versehen.

In der vergangenen Woche äußerte sich auch Ki Young Ju, der CEO von CryptoQuant, und erklärte, dass Bitcoin in einen Bärenmarkt eingetreten sei. Investoren sollten sich laut ihm auf sechs bis zwölf Monate mit negativen oder seitwärts laufenden Kursen einstellen.
Was denkst du? Werden die pessimistischen Analysten recht behalten und Bitcoin fällt bald wieder, oder setzt sich der Bullenmarkt fort und der Kurs steuert doch wieder auf die 100.000-Dollar-Marke zu?
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