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Der US-Präsident Donald Trump hat ein Dekret unterzeichnet, mit dem er die Regierung anweist, einen Staatsfonds zu schaffen. Laut Senatorin Cynthia Lummis macht Trump damit einen Schritt in Richtung der von ihm versprochenen Strategic Bitcoin Reserve. Der Bitcoin-Kurs scheint positiv darauf zu reagieren, da die digitale Währung wieder über 100.000 US-Dollar steht.
Allerdings wurde der Staatsfonds mit der Unterzeichnung dieses Dekrets noch nicht ins Leben gerufen. Trump setzt damit lediglich „den Prozess in Gang“, der „hoffentlich“ zur Schaffung eines US-Staatsfonds führen wird.
Laut Finanzminister Scott Bessent soll dieses Dekret innerhalb von 12 Monaten umgesetzt werden.
Trump und seine Vertreter erwähnten Bitcoin während der Pressekonferenz nicht. Insofern ist unklar, inwieweit die digitale Währung tatsächlich eine Rolle in dem Staatsfonds spielen wird.
Sie deuteten jedoch an, dass die US-Regierung TikTok kaufen könnte. Mit einem Staatsfonds scheint Amerika dem Schweizer Modell zu folgen, bei dem die Zentralbank seit Jahren in Aktien investiert und unter anderem Anteile an Apple besitzt.
Senatorin Cynthia Lummis sieht die Entwicklung positiv. Sie schlägt vor, dass die USA diesen Fonds auch nutzen könnten, um Bitcoin zu kaufen – und sie ist nicht die Einzige mit dieser Meinung.
Allerdings sind nicht alle mit den Maßnahmen von Donald Trump einverstanden.
Ein Bundesrichter blockierte kürzlich ein anderes Dekret von Trump, mit dem er das Geburtsrecht auf die US-Staatsbürgerschaft abschaffen wollte. Der Richter bezeichnete das Dekret als „schamlos verfassungswidrig“.
Was Bitcoin betrifft, warten viele nun auf die versprochene Strategic Bitcoin Reserve. Im Krypto-Bereich hat Trump inzwischen Ross Ulbricht, den Gründer von Silk Road, begnadigt – was als Geste an libertäre Wähler verstanden wird.
Trump hatte außerdem angekündigt, dass die USA alle verbleibenden Bitcoin im Land minen wollen. Doch über diese Idee spricht er inzwischen nicht mehr, und es bleibt abzuwarten, ob er tatsächlich darauf zurückkommt.
Letztendlich darf man aber nicht vergessen, dass Bitcoin für Trump wohl kaum oberste Priorität hat.
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