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Die Stimmung am Kryptomarkt ist in den vergangenen Tagen alles andere als positiv. Der Bitcoin (BTC) Kurs fiel innerhalb von vier Tagen um über sieben Prozent, womit der Abwärtstrend immer deutlicher wird. Dennoch gibt es Hoffnung. In Washington steht heute ein wichtiges Ereignis auf der Agenda, das nicht nur politische Auswirkungen haben kann, sondern möglicherweise auch eine Wende am Markt herbeiführt.
US-Präsident Donald Trump empfängt heute den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus. Auch Spitzenvertreter aus Deutschland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Italien, der Europäischen Kommission und der NATO nehmen teil. Die Zusammenkunft soll einen möglichen Durchbruch im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine herbeiführen.
Trump spricht von einem “großen Tag” und will einen dauerhaften Waffenstillstand zustande bringen. Selenskyj betonte im Vorfeld des Gipfels, dass Russland am Zug sei: “Russland muss diesen Krieg beenden, den Krieg, den es begonnen hat.” Mit Unterstützung der Vereinigten Staaten und europäischer Verbündeter hofft er, dass Moskau unter Druck gesetzt wird, um Frieden zu erzwingen.
Am vergangenen Freitag sprachen Trump und Putin in Alaska. Eine derartige persönliche Begegnung mit dem russischen Präsidenten ist seit dem Ukraine-Konflikt äußerst selten. Das Gespräch dauerte mehr als zweieinhalb Stunden, in Anwesenheit von Diplomaten und Ministern. Trump nannte die Unterredung “produktiv” und sprach von “großen Fortschritten”, doch konkrete Vereinbarungen blieben aus. Im Nachhinein überwiegt die Enttäuschung. Die Erwartungen waren hoch, doch beide Staatschefs blieben vage hinsichtlich der Inhalte der besagten “Fortschritte”.
Das Ergebnis dieses Friedensgipfels kann große Auswirkungen sowohl auf den Aktien- als auch auf den Kryptomarkt haben. Anleger bevorzugen Sicherheit, und ein geopolitischer Konflikt bewirkt genau das Gegenteil. Stabilität auf der Weltbühne hat direkten Einfluss auf wirtschaftliche Erwartungen. Mehr Ruhe bedeutet oft niedrigere Inflationserwartungen und damit weniger Druck auf Zinserhöhungen.
Auch könnten Sanktionen gelockert oder sogar beendet werden, was dem internationalen Handel und dem Wirtschaftswachstum zugutekäme. Der derzeitige Bullenmarkt bei Krypto könnte dadurch wieder zusätzliche Schubkraft erhalten. Andererseits könnte ein gescheiterter Deal zu neuer Unsicherheit führen. Vorerst dominiert auf dem Kryptomarkt jedoch vor allem die Angst.
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