Thailändische Krypto-Unternehmen haben mehr als 10.000 Konten eingefroren, bei denen der Verdacht besteht, dass sie für die Geldwäsche illegaler Gelder genutzt werden. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Kampagne der thailändischen Behörden zur Bekämpfung sogenannter „Mule Accounts” (Schleuserkonten).

Ein „Mule-Konto“ ist ein Konto, das von Kriminellen genutzt wird, um Gelder über andere Personen oder Konten zu transferieren, wodurch die Herkunft schwieriger nachzuverfolgen ist.

Laut der thailändischen Zeitung Bangkok Post folgten die Einfrierungen auf verschärfte Kontrollen innerhalb des Kryptosektors. Krypto-Anbieter müssen verdächtige Transaktionen künftig strenger prüfen und in einigen Fällen verzögern. Zudem werden Nutzer bei riskanteren Transaktionen zusätzlichen Know-Your-Customer-Prüfungen unterzogen, bei denen ihre Identität verifiziert wird.

Über 10.000 verdächtige Krypto-Konten gesperrt

Dank dieser strengeren Verfahren konnten Kryptounternehmen über 10.000 verdächtige Konten identifizieren und einfrieren. Dies teilte Att Thongyai Asavanund, CEO von KuCoin Thailand und Vorsitzender der Thai Digital Asset Operators Trade Association (TDO), mit.

Die TDO repräsentiert lizenzierte Kryptounternehmen in Thailand, darunter Börsen und Broker. Asavanund zufolge hilft die engere Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Aufsichtsbehörden dabei, verdächtige Transaktionen schneller zu erkennen.

Es ist noch unklar, wie viele Kryptowährungen sich insgesamt auf den eingefrorenen Konten befinden. Die TDO hat dazu noch keine Details veröffentlicht.

Thailand verschärft Maßnahmen gegen Krypto-Geldwäsche

Die jüngsten Kontosperrungen bauen auf früheren Maßnahmen der thailändischen Securities and Exchange Commission (SEC) und der Kryptosektor auf, um Betrug und Geldwäsche mit digitalen Vermögenswerten zu bekämpfen.

Im Februar 2025 kündigte die SEC an, mit mehreren Organisationen zusammenzuarbeiten, darunter die Bank of Thailand, das Cyber Crime Investigation Bureau, das Central Investigation Bureau, das Anti-Money Laundering Office und die Thai Bankers’ Association.

Diese gemeinsame Vorgehensweise führte laut lokalen Berichten dazu, dass Kryptoplattformen im Jahr 2025 bereits 47.692 Mule-Konten eingefroren hatten.

In einem gemeinsamen Workshop entwickelten Aufsichtsbehörden, Banken und Ermittlungsbehörden neue Richtlinien, um verdächtige Konten schneller zu identifizieren und zu sperren.

Erweiterter Datenaustausch zwischen Krypto-Börsen und Banken

Nach Angaben von Jomkwan Kongsakul, stellvertretender Generalsekretär der SEC, wurden Richtlinien für die Überwachung und Untersuchung verdächtiger Konten entwickelt. Zudem wurden Maßnahmen eingeführt, um verschiedene Arten von Mule-Konten schneller anzugehen.

Es wurde auch beschlossen, den Datenaustausch zwischen Kryptounternehmen, Banken und Strafverfolgungsbehörden zu intensivieren. Durch die schnellere Weitergabe von Informationen sollen verdächtige Transaktionen früher erkannt und blockiert werden.

Die Maßnahmen sind Teil einer umfassenderen Kampagne Thailands gegen sogenanntes „graues Geld“. Die Regierung verschärft die Überwachung sowohl des Goldmarkts als auch digitaler Vermögenswerte, um mögliche Geldwäschewege zu schließen.

Strengere Vorschriften für Kryptotransaktionen

Innerhalb des Kryptosektors hat die thailändische Regierung die SEC zudem angewiesen, die sogenannte „Travel Rule“ strikt durchzusetzen. Diese internationale Regel verpflichtet Kryptounternehmen, bei bestimmten Transaktionen Informationen über sowohl den Absender als auch den Empfänger digitaler Vermögenswerte zu sammeln.

Mit diesen Maßnahmen will Thailand die Nutzung von Kryptowährungen für Geldwäsche und andere Finanzkriminalität weiter eindämmen und die Transparenz in der Branche erhöhen.

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