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Silber (SILVER) zeigt laut dem Krypto-Analysten Jelle auffallend ähnliche Muster wie das berüchtigte Kursverhalten von Bitcoin (BTC) im Jahr 2017. In einem neuen Beitrag äußert er, dass der jüngste Anstieg möglicherweise nicht mehr als ein „dead cat bounce“ ist, der in einem niedrigeren Hochpunkt endet. Danach könnte der Preis erneut sinken.
Jelle vergleicht das Chart von Silber mit der Endphase der Bitcoin-Hausse 2017. Damals ging es rasant. Der BTC-Kurs stieg monatelang stetig, schoss dann fast senkrecht nach oben und crashte anschließend heftig. Nach diesem ersten Schlag folgte noch eine Erholungsbewegung, die nicht mehr an das vorherige Hoch herankam und den Beginn eines längeren Rückgangs markierte.
Laut Jelle durchläuft Silber derzeit die gleiche Reihenfolge: ein explosiver Anstieg, eine kräftige Korrektur und nun eine vorübergehende Erholung, die möglicherweise in einem niedrigeren Hochpunkt endet. Seine Botschaft ist kurz und prägnant: „Bald wissen wir mehr.“
Der Vergleich ist vor allem eine Lehre in Marktpsychologie. In einer euphorischen Phase steigen immer mehr Anleger verspätet ein. Wenn die Wende kommt, schlägt Gier schnell in Angst um. Dieses Muster kann sich sowohl in der Kryptowelt als auch in traditionellen Märkten wie Edelmetallen wiederholen.
Silber war in den letzten Monaten extrem volatil. Am Montag lag der Preis bei rund 86 Dollar pro Unze. Das ist höher als gestern, aber deutlich niedriger als der Höchststand, der im Januar erreicht wurde. In dieses Bild passt auch Jelles Warnung: Ein Markt, der gerade von einem Hochpunkt kommt, kann noch wochen- oder monatelang unruhig bleiben.

Gleichzeitig gibt es Gründe, warum Silber anders reagieren könnte als Bitcoin damals. Silber ist ein globaler Rohstoff mit industrieller Nachfrage und einer Rolle als sicherer Hafen. An Tagen mit geopolitischen Spannungen oder Wachstumsängsten kann das den Preis vorübergehend stützen. Das von Jelle beschriebene Muster ist daher vor allem eine Beobachtung und keine Garantie für zukünftige Entwicklungen.
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