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Die Wall Street erlebte am Dienstag ein spektakuläres Comeback in der Hoffnung, dass der Konflikt mit Iran endet. Der S&P 500 stieg um fast 3 Prozent, der größte Tagesgewinn seit Mai. Mehr als 420 der 500 Aktien im Index schlossen im Plus.
Luftfahrtaktien schossen nach oben, Technologiewerte erholten sich stark und Gold kletterte wieder in Richtung 4.580 Dollar pro Unze.
Die größten Gewinner waren Fluggesellschaften, die unter den steigenden Treibstoffpreisen gelitten hatten. Delta Air Lines sprang um fast 6 Prozent nach oben. Auch Technologiewerte erholten sich kräftig. Meta stieg um 3 Prozent, während Microsoft, Nvidia und Amazon bis zu 5 Prozent zulegten. Beim Dow Jones führten Caterpillar, Nvidia und Amazon die Gewinnerliste an.
Eli Lilly stieg um 3 Prozent nach der Übernahme von Centessa für 7,8 Milliarden Dollar. McCormick war eine Ausnahme und fiel um 7 Prozent nach der angekündigten Fusion mit Unilevers Lebensmittelsparte.
Der Tick Index, der pro Sekunde misst, wie viele Aktien an der New York Stock Exchange steigen im Vergleich zu denen, die fallen, erreichte zeitweise den höchsten jemals gemessenen Stand.
Der Goldkurs zieht vorsichtig an und liegt am Dienstag bei rund 4.578 Dollar pro Unze. Damit erholt sich das Edelmetall von einem außerordentlich schwachen Monat. Im März verlor Gold über vierzehn Prozent, die schlechteste Performance seit der Finanzkrise 2008.
Anfang des Monats fiel der Preis auf etwa 4.098 Dollar, das niedrigste Niveau seit November 2025. Seitdem nutzen Anleger den Rückgang, um wieder einzusteigen. Das Sentiment wurde durch Aussagen des Fed-Vorsitzenden Jerome Powell gestützt, der erklärte, dass die Zinsen vorerst stabil bleiben könnten.
Das ist wichtig für Gold. Bei stabilen Zinsen bleibt es relativ attraktiv, Gold zu halten, während steigende Zinsen den Preis unter Druck setzen.
Große Banken bleiben derweil optimistisch. Goldman Sachs erwartet, dass Gold in diesem Jahr auf bis zu 5.400 Dollar steigen könnte, während JP Morgan sogar ein Niveau von rund 6.300 Dollar anpeilt.
Der Ölpreis fiel kräftig. Amerikanisches WTI-Öl schloss bei rund 101 Dollar pro Barrel, ein erheblicher Rückgang von den jüngsten Höchstständen. Seit Beginn des Konflikts ist Öl jedoch immer noch um etwa 50 Prozent gestiegen. Energieproduzenten verloren an Wert, das Gegenteil des übrigen Marktes.
Der Auslöser für die breite Rally waren zwei Berichte. Iran erklärte über die staatliche Nachrichtenagentur, dass der Wille besteht, den Konflikt zu beenden. Gleichzeitig berichtete das Wall Street Journal, dass Trump den Krieg beenden will, ohne unbedingt die Straße von Hormus wieder zu öffnen.
Während beinahe alles zulegte, waren Energieaktien die Ausnahme. Auf Jahressicht bleibt Energie der am besten performende Sektor. Doch an einem Tag, an dem die Hoffnung auf Frieden den Ölpreis drückt, kehren sich die Rollen um und Öl- sowie Gasunternehmen verlieren an Boden.
Luxusautos und Supercars drohen nun ebenfalls in große Schwierigkeiten zu geraten, da der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus zum Erliegen kommt.
Trump erhöht den Importzoll auf Autos und Lastwagen aus der EU auf 25 Prozent. Er behauptet, dass der europäische Block das Handelsabkommen nicht einhält.
Gold hat sich seit den 1990er Jahren in den offiziellen Reserven verdreifacht, während der Dollar gleichzeitig ein Drittel seines Anteils verlor.
Was sagen Analysten zur XRP-Kursentwicklung bis 2030? Die Vorhersagen reichen von 1,57 Dollar bis zu einem extremen Szenario von 1.000 Dollar.
Der Analyst Crypto Dyl News spricht sich für ein XRP-Kursziel von 10.000 Dollar aus. Statt der Einführung im Einzelhandel soll die Integration in Bankensystemen entscheidend sein.
Der XRP-Kurs trifft wiederholt auf Widerstand bei 1,50 Dollar. Steigende Bestände auf Binance deuten auf anhaltenden Verkaufsdruck trotz institutioneller Nachfrage hin.