Der S&P 500 nähert sich einem kritischen technischen Punkt, der entscheiden könnte, ob der Aktienmarkt in einem langjährigen Aufwärtstrend bleibt oder in einen neuen Bärenmarkt abrutscht. Laut dem Handelsexperten TradingShot hängt alles von einem Niveau ab: dem 50-Wochen-Durchschnitt bei etwa 6.500 Punkten.

Erstes bearishes Signal bereits sichtbar

Die Warnung kommt nicht aus dem Nichts. Der S&P 500 schloss zwei Wochen in Folge unter dem 100-Tage-Durchschnitt, was TradingShot als erstes konkretes bearishes Bestätigungssignal ansieht. Die Aufmerksamkeit verschiebt sich nun auf den 50-Wochen-Durchschnitt, die letzte große Unterstützung zwischen dem aktuellen Kurs und einem breiteren Rückgang.

Besorgniserregend ist, dass das technische Bild stark an frühere Perioden unmittelbar vor großen Korrekturen erinnert. Sowohl während des Inflations-Bärenmarkts 2022 als auch bei der Zinskorrektur 2025 testete der S&P 500 genau dieselbe Unterstützung, während der wöchentliche RSI sich in den mittleren 40er Werten bewegte. Das ist auch jetzt der Fall. Treten dieselben Umstände zum dritten Mal auf, werden technische Analysten besonders wachsam.

Was passiert, wenn die 6.500 bricht?

Bricht der 50-Wochen-Durchschnitt, deutet die Analyse auf einen Rückgang in Richtung des 200-Wochen-Durchschnitts hin, der ultimativen langfristigen Unterstützung des Marktes. Auf Basis von Fibonacci-Niveaus könnte der S&P 500 einen Boden zwischen 5.500 und 5.700 Punkten finden.

Dies würde einen Rückgang von etwa 18% bedeuten. Bei früheren Korrekturen mit ähnlichen technischen Konstellationen betrugen die Rückgänge 21,8% und 27,6%. Das aktuelle Szenario von 18% wäre damit noch relativ mild im Vergleich zum historischen Durchschnitt.

Markt hält sich vorerst

Derzeit behauptet sich der S&P 500 noch. Trotz Ölpreisen, die Richtung 110 Dollar pro Barrel klettern, und der andauernden Unruhen rund um Iran, blieben die Verkaufswellen begrenzt. Anleger rotieren in Energieaktien und defensive Sektoren anstatt massenhaft auszusteigen.

Analysten bleiben vorsichtig optimistisch für 2026, gestützt durch solide Unternehmensgewinne, Produktivitätsgewinne durch KI und wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit. Doch die technischen Signale erfordern Wachsamkeit. Ob es sich um eine gesunde Korrektur oder einen echten Bärenmarkt handelt, könnte in den kommenden Wochen auf dem Niveau von 6.500 Punkten entschieden werden.

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