Es sind historische Zeiten für Investoren. Nicht unbedingt, weil Bitcoin (BTC) stark abstürzt, das sind wir von der Kryptowährung gewohnt, sondern weil Gold und Silber stark an Wert verlieren. Weltweit wächst die Panik, doch Robert Kiyosaki steht bereit mit einer Menge Geld. Der bekannte Autor von „Rich Dad Poor Dad“ spricht von einem großen Ausverkauf.

Edelmetalle ziehen BTC mit nach unten

Die vergangene Woche war die schlechteste für den Bitcoin-Kurs seit Anfang März, mit einem Rückgang von über 11 Prozent. Besonders das Wochenende war verheerend für die größte Kryptowährung, mit einem Fall auf den niedrigsten Stand seit April letzten Jahres.

Bitcoin scheint, ähnlich wie der weltweite Aktienmarkt, von der beispiellosen Verkaufslawine bei den Edelmetallen mitgerissen worden zu sein. Am vergangenen Freitag fiel Gold um 9 Prozent und Silber um 26 Prozent. Heute stehen die „sicheren Häfen“ bei Verlusten von jeweils 5 und 8 Prozent.

Über 10 Billionen Dollar an Marktwert sind verdampft, das ist fast 7-mal so viel wie der gesamte Wert von Bitcoin. Damit endet schmerzhaft eine lange erfolgreiche Phase für die beiden wertvollsten Assets überhaupt.

Auf der Social-Media-Plattform X zieht Kiyosaki einen Vergleich zu Schnäppchen in der Einkaufsstraße. „Wenn Walmart einen SALE hat, stürmen arme Leute hinein, um zu kaufen. Doch wenn die Finanzmärkte zusammenbrechen, verkaufen sie in Panik. Die Reichen tun das Gegenteil“, schreibt er.

„Ich stehe mit Bargeld bereit, um mehr Gold, Silber und Bitcoin zu kaufen, da sie jetzt im Angebot sind“, fügt Kiyosaki hinzu.

Am Freitag brachen die Kurse von Silber und Gold ein, nachdem Kevin Warsh von Donald Trump als neuer Vorsitzender der US-Zentralbank vorgeschlagen wurde. Der Dollar stieg hingegen an, da er während seiner Zeit als Fed-Gouverneur für eine strenge Geldpolitik eintrat.

Knapp und unabhängig: Wertanlagen im Fokus

Kiyosaki ist seit langem ein überzeugter Befürworter von Bitcoin, Gold und Silber. Seiner Ansicht nach bieten alle drei Schutz vor einem Finanzsystem, das auf der Kippe steht.

Regierungen machen immer mehr Schulden, Zentralbanken drucken Geld nach, und Sparer zahlen die Zeche durch Inflation. In einer solchen Welt setzt er nicht auf Dollar oder Euro, sondern auf knappe Assets, die nicht unbegrenzt reproduziert werden können.

Gold und Silber sieht Kiyosaki als klassische Rettungsanker. Sie wurden über Jahrtausende als Geld verwendet und behalten ihren Wert, wenn das Vertrauen in Papiergeld schwindet. Bitcoin ordnet er in die gleiche Kategorie ein, jedoch in digitaler Form. Die Kryptowährung hat eine feste maximale Menge von 21 Millionen Coins und steht außerhalb des Einflusses von Zentralbanken und Politikern.

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