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Juli war für Ripple und XRP ein ereignisreicher Monat. Das Kryptounternehmen unternahm mehrere Schritte, um seine Stablecoin-Aktivitäten auszubauen, stärkte die Infrastruktur für institutionelle Kunden und investierte in Technologie für regulierte Kryptozahlungen.

Auch auf dem XRP Ledger gab es eine bemerkenswerte Entwicklung. Das Netzwerk hat inzwischen mehr als 1,4 Millionen Transaktionen von KI-Agenten verarbeitet. Damit gewinnt ein vergleichsweise neuer Anwendungsbereich der Blockchain-Technologie rasch an Bedeutung.

Ripple baut Infrastruktur rund um RLUSD aus

Ripple gehörte Ende Juni zu den ersten Integrationspartnern von Open USD. Open USD ist ein neues Stablecoin-Projekt, das von einem Konsortium aus mehr als 140 Finanzinstituten und Technologieunternehmen unterstützt wird.

Die Zusammenarbeit passt zur Strategie von Ripple, Ripple USD (RLUSD) auf weiteren Netzwerken und Zahlungsplattformen verfügbar zu machen. Die Stablecoin ist an den US-Dollar gekoppelt und zielt vor allem auf internationale Zahlungen und institutionelle Anwendungen.

Im Juli führte das Unternehmen zudem Ripple Mint ein. Über die Plattform können Finanzinstitute RLUSD ausgeben, einlösen und verwalten. Ripple bietet dafür sowohl eine Online-Umgebung als auch eine technische Schnittstelle, damit Banken, Fintechs und Handelsplattformen ihre Prozesse automatisieren können.

Außerdem gab Ripple eine strategische Investition in Notabene bekannt. Das Unternehmen entwickelt Infrastruktur, mit der Finanzinstitute Kryptotransaktionen prüfen und regulatorische Vorgaben einhalten können. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird RLUSD in das Zahlungsnetzwerk von Notabene für Geschäftskunden integriert.

KI-Agenten sorgen für neuen Meilenstein auf dem XRP Ledger

Neben dem Wachstum von RLUSD rückte auch die Aktivität auf dem XRP Ledger in den Fokus. Am 22. Juli lag die Zahl bei mehr als 1,4 Millionen Transaktionen, die von KI-Agenten ausgeführt wurden.

KI-Agenten sind Softwareprogramme, die eigenständig Aufgaben erledigen können. Sie können etwa digitale Dienste einkaufen, Daten abrufen oder Zahlungen ausführen, ohne dass ein Nutzer jeden einzelnen Schritt manuell freigeben muss.

Die Transaktionen auf dem XRP Ledger wurden überwiegend über ein Zahlungsprotokoll abgewickelt, das speziell für automatisierte Mikrozahlungen entwickelt wurde. Dank der niedrigen Transaktionskosten auf dem XRP Ledger können KI-Systeme auch sehr kleine Beträge untereinander austauschen.

Die Entwicklung steckt noch in einer frühen Phase, zeigt aber, dass der XRP Ledger inzwischen für mehr genutzt wird als für klassische Zahlungen und Token-Übertragungen. Damit beendete Ripple den Juli mit Fortschritten in zwei wichtigen Wachstumsfeldern: regulierten Stablecoins und Zahlungen zwischen autonomen Softwaresystemen.

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