Die Kryptobranche steht am Vorabend einer institutionellen Revolution. Das sagt Ripple-Direktor Reece Merrick, der erwartet, dass bis Ende 2026 nahezu alle großen Banken und Vermögensverwalter im Bereich Krypto aktiv sein werden. „Es ist keine Frage des Ob, sondern wie schnell“, sagt er.
„Jeder große Akteur wird bald in Krypto investieren“
Laut Merrick wird Krypto in den kommenden Jahren für traditionelle Finanzinstitute unvermeidlich. „Bis Ende 2026 wird jede große Bank, jeder Vermögensverwalter und jeder Zahlungsdienstleister substanzielle Engagements in digitalen Vermögenswerten haben“, prognostiziert er. Er bezeichnet Krypto nicht mehr als optionale Anlageklasse, sondern als strategische Notwendigkeit.
Institutionen, die Krypto ignorieren, drohen ins Hintertreffen zu geraten. Wenn ein Kunde bei JP Morgan oder Chase keine Bitcoin oder Stablecoins halten kann, wird er laut Merrick zu Fintech-Unternehmen wie Coinbase oder Revolut wechseln, die dies ermöglichen.
Durchbruch durch Regulierung und Stablecoins
Banken hielten sich lange Zeit von Stablecoins fern, hauptsächlich wegen rechtlicher Unsicherheiten. Dies änderte sich mit der Einführung des GENIUS-Gesetzes, das konforme Stablecoins wie Ripples RLUSD offiziell als zulässige Zahlungsinfrastruktur anerkannte.
Diese Klarheit führte zu einem Umdenken. Große Banken wie JPMorgan und Standard Chartered begannen, Stablecoin-Netzwerke in ihre Systeme zu integrieren. Vermögensverwalter nutzen inzwischen tokenisierte Staatsanleihen wie BlackRocks BUIDL als Sicherheit für den Handel, der rund um die Uhr stattfindet.
Ripples Transformation im Jahr 2025
Die Prognosen von Merrick folgen auf ein erfolgreiches Jahr für Ripple. Im Jahr 2025 wurde schließlich der langwierige Rechtsstreit mit der SEC beigelegt. Dies markierte einen Wendepunkt für das Unternehmen, das sich als umfassender Infrastrukturanbieter für Institutionen neu positionierte.
Ripple nutzte die wiedergewonnene Klarheit, um stark in strategische Übernahmen wie Hidden Road und GTreasury zu investieren. Die eigene Stablecoin RLUSD entwickelte sich zu einem Kernbestandteil des Zahlungsnetzwerks und erreichte eine Marktkapitalisierung von über einer Milliarde Dollar.
XRP Ledger und tokenisierte T-Bills
Auch das XRP Ledger spielt eine wichtige Rolle in Ripples institutionellen Plänen. Über Plattformen wie OpenEden können Hedgefonds nun direkt tokenisierte T-Bills im Netzwerk erstellen. Diese digitalen Staatsanleihen bieten Renditen von bis zu fünf Prozent und stellen somit eine attraktive Alternative zu Bargeld dar.
Die Kombination aus klarer Regulierung, technischer Infrastruktur und strategischer Zusammenarbeit scheint Ripple und die breitere Kryptoindustrie für eine neue Welle institutioneller Akzeptanz vorzubereiten.
KI sieht XRP Ende Juli bei 1,21 Dollar: Gelingt Ripple noch die Erholung?
Das KI-System von Finbold prognostiziert für den 31. Juli einen XRP-Kurs von 1,21 Dollar. Das sagen die Modelle – und so belastbar ist die Schätzung.
Analyst: XRP wird bald neue Millionäre hervorbringen
Eine auffällige Prognose zu XRP sorgt in der Community rund um den Coin für heftige Diskussionen.
Warnsignal im XRP-Chart: Newsbit-Analyst erwartet fallende Kurse
Der XRP-Kurs hat zuletzt einen deutlichen Kursanstieg verzeichnet, doch ein verborgenes bearishes Signal lässt nun Zweifel am weiteren Verlauf aufkommen. Lesen Sie die Analyse.
Meist gelesen
Analyst: XRP wird bald neue Millionäre hervorbringen
Eine auffällige Prognose zu XRP sorgt in der Community rund um den Coin für heftige Diskussionen.
Ex-Google-Ingenieur verkauft seine gesamten Bitcoin: „Das ist vorbei“
Der ehemalige Google-Ingenieur TechLead hat seine gesamten Bitcoin mit deutlichem Verlust verkauft. Er hält den Markt für anfällig, bleibt langfristig jedoch optimistisch.
Bitcoin-Kurs fällt auf 58.000 Dollar: Analyst warnt vor deutlich größerem Rückgang
Der Bitcoin-Kurs steht unter Druck. Analyst Erik Juffermans skizziert ein bärisches Szenario und erklärt, welche Signale Anleger jetzt im Blick behalten sollten.
