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Der bekannte Trader Peter Brandt erwartet, dass Bitcoin noch Jahre brauchen wird, um die Marke von 200.000 Dollar zu erreichen. Anders als mehrere prominente Krypto-Persönlichkeiten, die bereits in diesem Jahr mit neuen Rekordständen rechneten, prognostiziert Brandt eine deutlich langsamere Erholung.
Laut Brandt befindet sich Bitcoin zwar in einem breiten Aufwärtstrend, doch das Tempo dürfte geringer ausfallen, als viele hoffen. In einem Beitrag auf X schrieb er, der nächste echte Bullenmarkt könnte den Bitcoin-Kurs “rund um das dritte Quartal 2029” auf etwa 200.000 Dollar heben. Zugleich betont er, dass er Bitcoin langfristig positiv einschätzt.
Seine Prognose steht im Gegensatz zu früheren Aussagen unter anderem von Arthur Hayes und Tom Lee, die weiterhin erwarten, dass Bitcoin spätestens in diesem Jahr die 200.000 Dollar erreicht. Auch Coinbase-Chef Brian Armstrong und ARK-Investorin Cathie Wood halten an ihrer Prognose von 1 Million Dollar pro Bitcoin im Jahr 2030 fest – nur ein Quartal später als bei Brandt, aber mit einem deutlich höheren Kursziel.
Bitcoin stand im vergangenen Monat stark unter Druck. Die Kryptowährung gab mehr als 20 Prozent nach und fiel in den vergangenen Tagen auf rund 85.000 Dollar. Trotzdem sieht Brandt den jüngsten Rückgang als notwendige Korrektur. Seiner Ansicht nach sind solche “Dumping”-Phasen gesund und oft der Auftakt zu einer längeren Phase der Kurserholung.
Früher in diesem Jahr verglich Brandt das aktuelle Bitcoin-Chart mit dem Sojabohnenmarkt der 1970er-Jahre, wo auf einen steilen Peak eine Halbierung des Preises folgte, weil das Angebot zunahm. Gleichzeitig weisen Analysten darauf hin, dass Bitcoin derzeit mit außergewöhnlich hohem institutionellem Verkaufsdruck auf großen Börsen wie Coinbase konfrontiert ist.
Nach Zahlen von Capriole Investments war der Anteil institutioneller Verkäufe am gesamten Handelsvolumen auf Coinbase noch nie so hoch. Das könnte teilweise erklären, warum der Kurs nach dem Rekord Anfang Oktober so schnell fiel.
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