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Die Kryptobörse OKX hat erneut einen wichtigen Schritt unternommen, um ihre Zahlungsdienste mit Stablecoins weiter auszubauen. Sie erhielt eine neue Lizenz, sodass Produkte wie OKX Pay und die OKX Card nun europaweit eingeführt werden können.
OKX hat am 11. Februar eine neue Lizenz erhalten. Die sogenannte „Payment Institution“ (PI)-Lizenz aus Malta zeigt, dass das Unternehmen mit seinen Produkten alle geltenden Vorschriften erfüllt, einschließlich der „Markets in Crypto-Assets Regulations“ (MiCA). Da Malta zur Europäischen Union gehört, darf OKX nun seine Dienstleistungen in ganz Europa ausweiten.
Die PI-Lizenz ist eine von zwei Optionen, um unter der aktuellen Gesetzgebung Zahlungsdienste mit Stablecoins anzubieten. Die andere Möglichkeit ist die sogenannte Electronic Money Institution (EMI). Die Lizenz ist ein großer Schritt für OKX, nachdem das Unternehmen vor über einem Jahr seine MiCA-Lizenz erhielt.
Mit der PI-Lizenz kann OKX auf einen Schlag viele neue Produkte anbieten. Dazu gehören das Einzahlen und Abheben von Geld von Zahlungskonten, aber auch die Durchführung von Transaktionen mit Zahlungskarten und vergleichbaren Geräten.
Dank der erlangten Genehmigung kann OKX beispielsweise ihre Produkte wie OKX Pay und die OKX Card in ganz Europa einführen. Damit wird es für Nutzer möglich, Zahlungen mit Kryptowährungen zu tätigen. Die OKX Card wurde Ende letzten Monats bereits eingeführt und unterstützt Zahlungen mit den Stablecoins USDC und Global Dollar.
Laut dem CEO von OKX Europe, Erald Ghoos, können Stablecoins internationale Zahlungen wesentlich effizienter gestalten. Dadurch werden diese Transaktionen vor allem schneller und günstiger.
Auch die Europäische Union erkennt inzwischen die Vorteile von Stablecoins. Am Montag werden sich die Finanzminister verschiedener europäischer Länder beraten, wie der Euro eine große Rolle in der Weltwirtschaft spielen kann und wie ein eurobezogener Stablecoin dabei helfen könnte.
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