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Die nordkoreanische Hackergruppe Lazarus, bekannt für groß angelegte Cyberangriffe, nutzt zunehmend Krypto-Mixer wie Tornado Cash, um gestohlene Kryptowährungen zu waschen.
Das Blockchain-Sicherheitsunternehmen CertiK entdeckte kürzlich eine Transaktion von 400 Ethereum (etwa 750.000 US-Dollar) bei Tornado Cash, die Lazarus zugeordnet wird.
Im Februar schlug Lazarus erneut zu und hackte die Kryptobörse Bybit, wobei rund 1,4 Milliarden US-Dollar entwendet wurden. Zuvor wurde im Januar bereits die Kryptobörse Phemex angegriffen, bei der 29 Millionen US-Dollar verschwanden.
Laut Analysefirma Chainalysis haben nordkoreanische Hacker allein im Jahr 2024 bereits Kryptowährungen im Wert von mehr als 1,3 Milliarden US-Dollar gestohlen – mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr.
Das Cybersecurity-Unternehmen Socket warnt, dass Lazarus mit neuer Malware namens „BeaverTail“ gezielt Softwareentwickler angreift. Diese Malware verbreitet sich über irreführende Pakete innerhalb des beliebten Node Package Manager (NPM)-Ökosystems, das von JavaScript-Entwicklern genutzt wird.
BeaverTail stiehlt sensible Informationen wie Daten von Kryptowallets, Browserdateien und macOS-Schlüsselbunddaten. Spezifische Ziele sind Wallets wie Solana und Exodus sowie Nutzer der Browser Chrome, Brave und Firefox.
Obwohl Forscher mit direkten Schuldzuweisungen noch vorsichtig sind, deuten alle Hinweise darauf hin, dass die Lazarus Group für diese Angriffe verantwortlich ist.
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