Bitcoin (BTC) hat sich diese Woche stark erholt und steht mittlerweile bei etwa 109.000 Dollar. Damit hat die größte Kryptowährung den Verlust der letzten Woche, als der Kurs kurzzeitig auf 100.000 Dollar fiel, größtenteils wettgemacht. Dennoch entscheiden sich einige frühe Investoren dazu, ihre Münzen zu verkaufen, wie neue Daten des Vermögensverwalters Bitwise zeigen.
Frühe Investoren kassieren aus
Laut Bitwise CEO Hunter Horsley gibt es eine Zweiteilung. Einerseits kaufen institutionelle Investoren in hohem Tempo dazu. Gleichzeitig entscheiden sich einige private Anleger dazu, ihre Bitcoin zu verkaufen.
„Es wird weiterhin verkauft,“ so Horsley auf X. Laut ihm sind es vor allem frühe Whales, die ihre Gewinne realisieren. Frühere Daten von Bitwise zeigen, dass dadurch bereits mehr als 158.000 BTC wieder auf den Markt gekommen sind. Große Akteure wie Vermögensverwalter und Investmentfonds kaufen diese Münzen dann auf.
Dennoch erwartet Horsley, dass sich dieser Trend kurzfristig umkehren wird. Sobald Bitcoin auf einen Kurs zwischen 130.000 und 150.000 Dollar steigt, erwartet er, dass private Verkäufer verschwinden werden. „Niemand wird zu diesen Kursen verkaufen wollen,“ sagt der Vorstandsvorsitzende.
FOMO als treibende Kraft
Laut Horsley wird ein Anstieg auf diese Niveaus eine neue FOMO-Welle auslösen, wobei die Knappheit auf dem Markt weiter zunimmt. Weniger Angebot, kombiniert mit anhaltender Nachfrage von Institutionen, könnte den Kurs laut ihm weiter antreiben.
Horsley warnt, dass diejenigen, die dann noch einsteigen wollen, auf das Ausleihen von Bitcoin angewiesen sein werden. „Es wird einfach nicht genug Bitcoin geben,“ stellte er fest.
Nicht jeder in der Krypto-Community teilt diese Ansicht. Julian Hosp weist beispielsweise darauf hin, dass es immer Verkäufer geben muss, sonst gibt es keinen Markt. Auch glaubt ein Teil der Anleger, dass ein höherer Kurs gerade mehr Menschen dazu anregen wird, Gewinne zu realisieren oder in andere Kryptowährungen zu investieren.
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