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David Balland, Mitbegründer des bekannten Hardware-Wallet-Herstellers Ledger, wurde nach einer gewalttätigen Entführung in Frankreich sicher freigelassen. Dies berichtet Bloomberg. In den frühen Stunden des Dienstags wurde sein Haus von einer Gruppe professioneller Krimineller überfallen, die ihn mitnahmen und eine nicht näher genannte Summe in Kryptowährungen als Lösegeld forderten.
David Balland ist einer der Gründer von Ledger, einem führenden Anbieter von Hardware-Wallets für digitale Vermögenswerte. Das Unternehmen wurde 2014 von Balland zusammen mit anderen Tech-Unternehmern wie Thomas France und Eric Larchevêque gegründet. Von 2019 bis 2021 war er Direktor der Produktionsstätte von Ledger in Frankreich.
Ledger hat seitdem ein schnelles Wachstum erlebt. Im Jahr 2023 sammelte das Unternehmen 108 Millionen US-Dollar in einer Finanzierungsrunde, wodurch die Gesamtbewertung auf 1,4 Milliarden US-Dollar festgelegt wurde.
Zum Glück hatte die Entführung ein schnelles Ende. Balland wurde innerhalb von 48 Stunden freigelassen und blieb unverletzt. Ob tatsächlich Lösegeld gezahlt wurde, wurde nicht bekannt gegeben. Unterdessen hat die französische Polizei in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft und der spezialisierten Einheit CIGN eine Untersuchung eingeleitet, um die Täter zu finden. Bis jetzt wurden keine Festnahmen gemeldet.
Kurz vor der Entführung von Balland gab Jean-Francois Rochet von Ledger noch positive Nachrichten über das Unternehmen bekannt. Er erklärte, dass die Nachfrage nach Hardware-Wallets weiterhin wächst. Dies liegt daran, dass immer mehr Menschen Bitcoin (BTC) und andere Krypto-Vermögenswerte selbst verwalten, unter anderem aufgrund der Zunahme von Hacks und Betrügereien.
Allein im Jahr 2024 verursachten diese Vorfälle Schäden von mehr als 3 Milliarden US-Dollar. Einer der auffälligsten Fälle war der Hack von WazirX im Juli, bei dem 235 Millionen US-Dollar erbeutet und Millionen von Nutzern betroffen wurden.
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