Das Sentiment rund um XRP hat sich deutlich verschlechtert. Inzwischen sind mehr als die Hälfte aller im Umlauf befindlichen XRP im Minus. Wallets, die im letzten Jahr auf dem XRP Ledger aktiv waren, verzeichnen durchschnittlich etwa 41 Prozent Verlust. Damit ist das Marktsentiment so schwach wie seit dem FTX-Zusammenbruch Ende 2022 nicht mehr.

Niedrigstes MVRV seit FTX-Zusammenbruch

Das MVRV-Verhältnis, das den aktuellen Marktwert mit dem durchschnittlichen Kaufpreis aller Inhaber vergleicht, ist auf das niedrigste Niveau seit dem Zusammenbruch der Kryptobörse FTX gesunken. Dies weist auf weit verbreitete Verluste unter Anlegern und ein schwaches Marktsentiment hin.

Nur noch 43,4 Prozent des gesamten XRP-Angebots stehen im Plus. Der Rest befindet sich im Verlustbereich. Gleichzeitig verkaufen Anleger weiterhin zu niedrigeren Preisen, was den Abwärtsdruck verstärkt.

Historisch gesehen ein wichtiges Signal

Dennoch ist dies nicht unbedingt eine schlechte Nachricht. Historisch markieren solch niedrige MVRV-Niveaus oft das Ende eines Bärenmarktes. Wenn ein Großteil der Inhaber im Minus ist, nimmt der Verkaufsdruck allmählich ab. Viele Anleger, die aussteigen wollten, haben dies dann bereits getan.

Das eröffnet die Möglichkeit für neue Zuflüsse und allmähliche Akkumulation durch Langzeitinvestoren. In früheren Zyklen folgten auf vergleichbare Phasen oft starke Erholungsbewegungen. Basierend auf den aktuellen Daten besteht ein potenzielles Aufwärtspotenzial von etwa 63 Prozent, sofern sich das Sentiment verbessert und die Nachfrage zurückkehrt.

XRP wächst, doch der Kurs bleibt zurück

Auffällig ist, dass das XRP-Netzwerk weiterhin wächst. Die Zahl der aktiven Adressen stieg von 7,9 Millionen Anfang 2026 auf etwa 8,1 Millionen Anfang April. Dies deutet auf anhaltende Akzeptanz und weitere Expansion des Netzwerks hin.

Doch diese Wachstum übersetzt sich nicht in einen höheren XRP Kurs. Es fehlt an klaren Treibern, wie einem endgültigen Durchbruch im Bereich Regulierung oder einem großen institutionellen Zuflüsse. Daher bewegt sich XRP vorerst hauptsächlich im Einklang mit dem breiteren Kryptomarkt.

Warten auf einen Wendepunkt

Die Situation rund um XRP ähnelt früheren Momenten extrem negativen Sentiments. Verluste sind weit sichtbar, das Vertrauen ist niedrig und der Verkaufsdruck hält an. Gleichzeitig waren derartige Phasen in der Vergangenheit oft der Vorlauf zu einer Marktwende.

Die kommenden Wochen werden daher entscheidend sein. Faktoren wie die mögliche Abstimmung über den CLARITY Act im US-Senat, geopolitische Entwicklungen und eine eventuelle Rückkehr der Risikobereitschaft werden bestimmen, ob der XRP Kurs sich erholen kann oder ob weitere Rückgänge noch nicht ausgeschlossen sind.

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