Der populäre Analyst Markus Thielen, bekannt von 10x Research, ist ziemlich negativ über den Bitcoin-Kurs. Laut Thielen ist es gut möglich, dass Bitcoin eine längere Periode von seitwärts oder sogar fallenden Kursbewegungen bevorsteht.
Während viele Analysten noch positiv über Bitcoin sind, sieht Markus Thielen wenig Perspektive.
Das sieht mehr nach einem Bärenmarkt aus
Er ist der Meinung, dass das aktuelle Marktklima immer mehr einem Bärenmarkt ähnelt.
Auch wenn er den Bitcoin Stochastic Oscillator betrachtet, einen Indikator, den er regelmäßig einsetzt, um das Marktregime zu untersuchen, sieht Markus Thielen vor allem negative Signale. „Dieser Indikator zeigt Muster, die eher zu einem Markt-Höhepunkt oder dem Ende eines Zyklus passen, als zu Signalen, die bei der frühen Phase einer neuen Bullenrallye passen,“ so der Analyst.
Laut Thielen hat sich Bitcoin über die Jahre auch stark verändert. Wo es früher noch ein Asset war, das von Privatpersonen dominiert wurde und es vor allem eine gute Idee war, immer zu kaufen, stellt er fest, dass jetzt ein raffinierterer Ansatz notwendig ist.
In den letzten 12 Monaten verzeichnet Bitcoin immer noch einen Anstieg von 32,80%. Damit handelt die digitale Währung zu einem Kurs von 83.300 Dollar, und das ist angesichts der Umstände auf der globalen Finanzbühne nicht schlecht.
Bitcoin könnte das Muster von 2024 wiederholen
Wie im Sommer 2024 erwartet Markus Thielen für Bitcoin eine längere Periode der Konsolidierung.
„Trotz unseres vorsichtigen Optimismus sehen wir Bitcoin noch eine Weile im Bereich von 73.000 bis 94.000 Dollar handeln, mit einer leichten Präferenz für Steigerungen,“ so Thielen.
Während Markus Thielen noch vorsichtig über Bitcoin ist, werden andere Analysten zunehmend bullish. Zu ihnen gehören auch Timothy Peterson und Jamie Coutts, zwei Jungs, die angeben, dass Bitcoin im Juni 2025 bereits auf einem neuen Allzeithoch stehen könnte.
Dafür muss noch viel geschehen, denn im Moment sind die Bedingungen alles andere als günstig für ein neues Allzeithoch. Derzeit herrscht einfach zu viel Unsicherheit über dem Markt.
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