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Obwohl der Konflikt im Iran noch nicht abgeklungen ist, bleibt Bitcoin heute relativ stabil. In den letzten 24 Stunden verzeichnete die Bitcoin Kurs einen minimalen Anstieg von 0,24 Prozent und liegt damit bei 67.600 Dollar. Wir warten weiterhin auf positive Nachrichten zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus. Je länger dies ausbleibt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer weltweiten Rezession.
Der Ölpreis ist am Dienstag erneut gestiegen, nachdem ein kuwaitischer Öltanker in den Gewässern Dubais von einer Drohne getroffen wurde. Der Preis für Brent-Öl stieg im frühen Handel zeitweise über 115 Dollar pro Barrel, bevor er wieder leicht auf etwa 113 Dollar zurückging. Das Feuer auf dem Schiff wurde inzwischen gelöscht, aber der Angriff zeigt erneut, wie anfällig die Energieversorgung in der Region ist.

Die Finanzmärkte reagieren nervös auf diese neue Eskalation. In Asien standen vor allem die Aktienbörsen in Japan und Südkorea unter Druck. Der höhere Ölpreis schürt die Angst vor zusätzlichem Inflationsdruck und wirtschaftlichen Schäden, besonders da der Konflikt im Nahen Osten bereits länger andauert, als viele Anleger ursprünglich erwartet hatten.
Gleichzeitig bleibt die politische Botschaft aus Washington zwiespältig. Donald Trump sprach am Montag von „großen Fortschritten“ in Gesprächen mit einem seiner Meinung nach „neuen und vernünftigeren Regime“ im Iran. Doch warnte er auch, dass die Vereinigten Staaten eine große Attacke auf die iranische Infrastruktur durchführen könnten, falls es nicht bald zu einer Übereinkunft kommt. Dies hält die Unsicherheit auf den Märkten hoch.
Auffällig ist, dass das Wall Street Journal berichtete, Trump sei bereit, den Krieg zu beenden, ohne dass die Straße von Hormus vollständig wieder geöffnet wird.
Das Hauptziel des Krieges sei nun, die militärischen Fähigkeiten Irans zu zerstören. Trump glaubt nun, dass er den Krieg beenden kann und Iran anschließend auf diplomatischem Wege überzeugen könnte, die Straße von Hormus zu öffnen.
Sollte dies scheitern, könnte Trump europäische und Golfstaaten-Verbündete bitten, die Führung bei der Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu übernehmen.
Obwohl Anleger auf ein Ende des Iran-Konflikts hoffen, da sie erwarten, dass die Kurse dann wieder kräftig steigen werden, ist dies keineswegs sicher.
Bereits vor dem Konflikt war Bitcoin schwach, und auch Tech-Unternehmen hatten Schwierigkeiten, sich zu behaupten. Seit den Spitzen im November war das Momentum etwas abgeflaut.
Vor allem Bauunternehmen profitierten von der massiven Erweiterung der KI-Infrastruktur. Aktien von Bauunternehmen entwickelten sich gut, aber die Tech-Giganten, um die sich die KI-Revolution dreht, hatten bereits zuvor Schwierigkeiten.
Insofern bleibt fraglich, ob das Ende des Krieges bedeutet, dass Aktien automatisch wieder auf neue Preisrekorde zusteuern.
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