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Hacker haben im Jahr 2024 eine Rekordsumme an Kryptowährungen gestohlen, was ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Sicherheit in der schnell wachsenden Web3-Industrie aufwirft. Laut einem neuen Bericht des Onchain-Sicherheitsunternehmens Cyvers wurden insgesamt mehr als 2,3 Milliarden Dollar an Krypto-Vermögenswerten entwendet – ein Anstieg von 40 % im Vergleich zu 2023.
Dieser Anstieg fällt mit dem historischen Ereignis zusammen, dass Bitcoin am 6. Dezember 2024 die Marke von 100.000 Dollar überschritt, was die Attraktivität der Kryptomärkte für Hacker weiter erhöhte.
Der Bericht zeigt, dass Schwachstellen in der Zugriffskontrolle die Hauptursache für die Verluste waren. Insgesamt gingen 1,9 Milliarden Dollar – das sind 81 % des gesamten Betrags – durch 67 Vorfälle verloren, bei denen private und Multi-Signature-Wallets gehackt wurden.
Deddy Lavid, CEO von Cyvers, betont die Rolle schwacher Schlüsselverwaltungssysteme:
„Kompromittierte private Schlüssel und unsichere Wallet-Systeme bleiben ein erhebliches Risiko für die Branche.“
Darüber hinaus führten Smart-Contract-Exploits zu Verlusten von 456 Millionen Dollar in 98 Vorfällen, womit diese Angriffsmethode die zweitgrößte Bedrohung darstellt.
Obwohl der Gesamtverlust von 2,3 Milliarden Dollar im Jahr 2024 erheblich ist, liegt er immer noch 37 % unter dem Rekordwert von 3,78 Milliarden Dollar im Jahr 2022. Dennoch unterstreicht der Bericht die dringende Notwendigkeit verbesserter Sicherheitsmaßnahmen, wie die Offline-Speicherung privater Schlüssel und fortschrittliche Echtzeit-Überwachungssysteme.
Lavid ruft die Branche zum Handeln auf:
„Durch Investitionen in Sicherheitsinnovationen, Zusammenarbeit und Bildung können wir diese Risiken erheblich reduzieren und ein sichereres Web3-Ökosystem schaffen.“
Die Bedrohung bleibt groß, insbesondere aus Nordkorea. Laut Michael Pearl, Vice President Strategie bei Cyvers, werden nordkoreanische Hacker im Jahr 2025 wahrscheinlich Bitcoin-Exchange-Traded-Funds (ETFs) als neues Ziel ins Visier nehmen. Dies stellt sowohl für Sicherheitsunternehmen als auch für den breiteren Kryptomarkt eine erhebliche Herausforderung dar.
Mit Milliarden von Dollar, die auf dem Spiel stehen, und einer steigenden Anzahl an Angriffen wird von der Branche erwartet, dass sie schnell und effektiv handelt.
Blockaid schätzt den Wert der gestohlenen digitalen Sammlerstücke auf etwa 230.000 Dollar.
Chris Dior, Mitbegründer des Sicherheitsunternehmens CD Security, zufolge hat der Hacker die Schwachstelle 22 Mal ausgenutzt.
Unter den entdeckten Websites befand sich unter anderem eine Seite, die sich als die Kryptobörse WEEX ausgab.
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