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In den vergangenen fünfzehn Jahren ist die Anzahl der Kryptoprojekte explodiert. Doch hinter diesem Wachstum verbirgt sich eine schmerzhafte Wahrheit: Mehr als die Hälfte aller Tokens ist mittlerweile aufgegeben oder verschwunden.
Neue Daten von CoinGecko’s GeckoTerminal zeigen, dass 53,2 Prozent aller Kryptotokens nicht mehr aktiv sind. Ein Token gilt als inaktiv, wenn es nicht mehr gehandelt wird oder von den Gründern aufgegeben wurde.
Besonders das Jahr 2025 stach als Krisenjahr hervor. Allein in diesem Jahr scheiterten 11,6 Millionen Projekte. Das entspricht 86,3 Prozent aller Kryptomisserfolge zwischen 2021 und 2025.
Der Tiefpunkt wurde im vierten Quartal 2025 erreicht. Innerhalb von drei Monaten verschwanden nicht weniger als 7,7 Millionen Tokens von der Bildfläche. Auch 2024 scheiterten bereits über 1,3 Millionen Projekte, was jedoch im Vergleich zu den Zahlen des Folgejahres verblasst.
Am 10. Oktober 2025 erschütterte eine massive Liquidationswelle den Markt. Innerhalb von 24 Stunden wurden Positionen im Wert von 19 Milliarden Dollar liquidiert, kurz nachdem Bitcoin (BTC) ein Allzeithoch von etwas über 126.000 Dollar erreicht hatte.
Zwischen 2021 und 2025 stieg die Anzahl der Kryptoprojekte von etwa 428.000 auf über 20,2 Millionen. Diese Explosion ist größtenteils Plattformen wie pump.fun zu verdanken, die es Nutzern ermöglichen, innerhalb weniger Minuten einen Token zu lancieren. Technisches Wissen ist nicht erforderlich, was zu einer Flut von minderwertigen Projekten führt.
Viele dieser Memecoins haben keinen Nutzen oder zukunftsfähige Vision. Als der Bitcoin-Crash 2025 eintrat, löste das eine Kettenreaktion aus, bei der unzählige dieser Tokens scheiterten.
Der Hype um Memecoins wurde durch Prominente verstärkt. So brachte Donald Trump seinen eigenen Token heraus: TRUMP. Kurz nach der Einführung, unmittelbar vor seiner Amtseinführung, erreichte der Coin eine Marktkapitalisierung von 14,5 Milliarden Dollar.
Dank dieses explosiven Starts stand TRUMP kurzzeitig auf Augenhöhe mit etablierten Projekten. Mittlerweile ist der Token, obwohl noch nicht offiziell als inaktiv erklärt, um 92,3 Prozent gegenüber seinem Höchststand gefallen.
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