Der Krieg im Nahen Osten droht die weltweite Inflation erneut anzukurbeln. Diese Einschätzung äußert die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in einem neuen Wirtschaftsausblick. Laut der Organisation gerät die Weltwirtschaft dadurch unter Druck, gerade jetzt, wo sich ein vorsichtiger Aufschwung abzeichnete.

Steigende Energiepreise und Störungen im Handel sorgen für neue Unsicherheiten an den Finanzmärkten.

Inflationserwartungen deutlich erhöht

Die OECD hat ihre Inflationserwartungen erheblich nach oben korrigiert. Für die G20-Länder wird nun von einer durchschnittlichen Inflation von vier Prozent in diesem Jahr ausgegangen, während im Dezember noch 2,8 Prozent erwartet wurden.

Besonders in den USA liegt das Tempo höher. Dort könnte die Inflation auf 4,2 Prozent ansteigen. Das ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr.

Der Hauptgrund liegt im Krieg. Höhere Energiepreise treiben die Kosten für Unternehmen in die Höhe, die diese wiederum an die Verbraucher weitergeben.

Weltwirtschaft verliert an Fahrt

Die Wachstumserwartungen wurden weniger stark angepasst, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass die Weltwirtschaft zu Jahresbeginn stärker startete als erwartet.

Ohne den Krieg hätte die OECD die Wachstumserwartung für 2026 sogar angehoben. Nun bleibt sie bei 2,9 Prozent. Für 2027 wird eine leichte Verlangsamung prognostiziert.

Gleichzeitig warnt die Organisation vor Abwärtsrisiken. Weitere Störungen der Exporte aus dem Nahen Osten könnten die Inflation weiter antreiben und das Wachstum bremsen.

Zentralbanken passen Politik an

Die veränderten wirtschaftlichen Bedingungen zwingen die Zentralbanken zur Vorsicht. Wo zuvor mit Zinssenkungen gerechnet wurde, scheinen diese vorerst nicht in Sicht.

Die US-Notenbank gab bereits an, dass Zinssenkungen noch in weiter Ferne liegen. In Europa wird sogar eine mögliche Zinserhöhung in Betracht gezogen, um die Inflation unter Kontrolle zu halten.

Laut der OECD müssen Zentralbanken wachsam bleiben. Sollte der Preisdruck weiter zunehmen oder die Wirtschaft stärker abflauen, könnten zusätzliche Maßnahmen erforderlich sein.

Regierungen müssen gezielt eingreifen

Neben den Zentralbanken erhalten auch die Regierungen eine klare Warnung. Länder mit hohen Schulden sollten mit umfassenden Unterstützungsmaßnahmen zurückhaltend sein.

Der OECD zufolge sollten Maßnahmen gegen hohe Energiepreise vor allem auf gefährdete Haushalte und gesunde Unternehmen abzielen. Dabei ist es wichtig, dass die Unterstützung vorübergehend bleibt und nicht zu zusätzlichem Energieverbrauch führt.

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