Das kambodschanische Parlament hat einstimmig ein neues Gesetz verabschiedet, das Betrug und Täuschung mit digitalen Mitteln härter bestraft. Täter riskieren Gefängnisstrafen von zwei bis fünf Jahren und Geldstrafen von bis zu 125.000 Dollar. Bei organisierter Kriminalität oder mehreren Opfern werden diese Strafen verdoppelt. Das Gesetz tritt in Kraft, sobald der König seine Zustimmung erteilt.

Bestehende Gesetzeslücken schließen

Laut dem kambodschanischen Senat ist die derzeitige Gesetzgebung nicht ausreichend, um dem Wachstum der digitalen Kriminalität entgegenzuwirken. Betrug mit Kryptowährungen und auf Online-Plattformen nimmt zu, aber bestehende Regeln boten bislang zu wenig Handhabe für ein effektives Vorgehen.

Das neue Gesetz soll nicht nur die Bürger besser schützen, sondern auch die Wirtschaft und den internationalen Ruf Kambodschas stärken. Zudem wird auf eine bessere Zusammenarbeit mit anderen Ländern bei der Bekämpfung von grenzüberschreitendem Betrug gesetzt. Der Senat stimmte einstimmig mit 58 Stimmen zu, nachdem zuvor bereits alle 112 Mitglieder der Nationalversammlung den Vorschlag gebilligt hatten.

Internationale Kritik als Antrieb

Der strengere Kurs folgt auf wachsenden internationalen Druck. Das US-Außenministerium stellte in einem Bericht aus dem Jahr 2025 fest, dass Kambodscha Betrugsfälle oft herunterspielte, indem es sie als Arbeitskonflikte bezeichnete. Betreiber von Betrugszentren wurden daher selten verfolgt.

Der Druck nahm kürzlich weiter zu. Britische Behörden verhängten Sanktionen gegen die Betreiber eines Betrugszentrums in Kambodscha. Zudem lieferte das Land einen mutmaßlichen Anführer eines kriminellen Netzwerks an China aus.

Betrugszentren arbeiten mit Zwangsarbeit

Kambodscha ist Teil eines breiteren regionalen Problems. In mehreren Ländern in Südostasien operieren groß angelegte Betrugszentren, die weltweit Opfer über Telefon- und Online-Betrugsmaschen täuschen. Untersuchungen der Vereinten Nationen zeigen, dass diese Zentren häufig als geschlossene Komplexe funktionieren, in denen Menschen unter Zwang arbeiten.

Ein UN-Bericht aus dem Jahr 2024 beschreibt, wie Opfer gegen ihren Willen festgehalten und zur Begehung von Betrug gezwungen werden. Die Zentren sind vollständig mit Schlafplätzen und Einrichtungen ausgestattet, was eine langfristige Isolation der Menschen zur Folge hat. Viele Beteiligte sind selbst Opfer von Menschenhandel und werden Einschüchterung und Gewalt ausgesetzt.

Umsetzung als echter Prüfstein

Mit dem neuen Gesetz macht Kambodscha einen Schritt in die richtige Richtung. Doch die internationale Gemeinschaft schaut genau hin. Die Frage ist nicht, ob das Gesetz existiert, sondern ob die Behörden diesmal tatsächlich gegen die Netzwerke hinter den Betrugspraktiken vorgehen. Die kommenden Monate werden zeigen, ob es bei Papiergesetzen bleibt oder sich wirklich etwas ändert.

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