Der Bitcoin-Kurs pendelt seit Wochen um die 90.000 Dollar. Trotzdem bleibt Jack Mallers, Gründer von Strike, bemerkenswert optimistisch. Er prognostiziert einen deutlichen Anstieg für BTC, selbst wenn geopolitische Spannungen zunehmen.
Bitcoin-Kurs könnte sich in zwei Jahren verdoppeln
In einer aktuellen Folge von The Jack Mallers Show prognostiziert der CEO, dass Bitcoin (BTC) bis Ende 2026 auf 150.000 bis 200.000 Dollar steigen könnte. Das wäre deutlich über dem Rekord von Oktober 2025, als BTC bei 126.000 Dollar seinen Höchststand erreichte.
Laut Mallers sind Zinssenkungen und monetäre Lockerungen durch Zentralbanken die Hauptfaktoren. Er erwartet, dass Regierungen erneut Geld drucken werden, was die Attraktivität von knappen Vermögenswerten wie Bitcoin erhöht.
Mallers’ doppelte Rolle im Bitcoin-Sektor
Mallers ist Gründer und CEO von Strike, einem US-amerikanischen Zahlungsdienstleister, der auf dem Bitcoin Lightning Network basiert. Er ist als überzeugter Bitcoin-Maximalist bekannt und war an der Einführung von BTC als gesetzliches Zahlungsmittel in El Salvador beteiligt.
Seit kurzem leitet er auch Twenty One Capital, ein börsennotiertes Unternehmen, das sich vollständig auf die Speicherung von Bitcoin als Kernstrategie konzentriert. Laut Daten von BitcoinTreasuries besitzt das Unternehmen derzeit 43.514 BTC und gehört damit zu den größten öffentlichen Bitcoin-Reserveunternehmen weltweit.
Bitcoin unter Druck durch Geopolitik
Dennoch bleibt die kurzfristige Entwicklung unsicher. Mallers nennt geopolitische Spannungen als mögliche Hindernisse für den BTC-Kurs. So könnten der Konflikt um Grönland und neue US-Importzölle auf acht europäische Länder, darunter Deutschland, für Volatilität sorgen.
Falls der Konflikt um Handelstarife eskaliert, könnte dies laut Mallers Druck auf risikoreiche Vermögenswerte wie Krypto ausüben. Er betont, dass Bitcoin oft als Barometer für das globale Marktsentiment dient, gerade weil es einer der wenigen völlig freien Märkte ist.
Eine militärische Eskalation scheint vorerst ausgeschlossen. In einer Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos erklärte Donald Trump, dass er Grönland ohne Gewalt den USA hinzufügen wolle, jedoch mit politischem Druck auf Dänemark.
Diese Aussage sorgt vorübergehend für Ruhe an den Finanzmärkten. Dennoch bleibt unklar, ob es bald zu einem Handelskompromiss zwischen Europa und den USA kommt. Solange diese Klarheit fehlt, bleibt auch der Bitcoin-Kurs empfindlich gegenüber Nachrichten und Unsicherheiten.
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