Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Gestern war ein Tag zum Vergessen für Bitcoin (BTC). Der Kurs ist auf den niedrigsten Stand seit April abgestürzt, und die börsengehandelten Fonds, die den Kurs abbilden, erlebten einen ihrer schlechtesten Tage überhaupt. Der Verkaufsdruck aus den USA ist enorm und lässt jede Erholung abrupt verpuffen.
Die in den USA gelisteten Bitcoin-Fonds verzeichneten gestern Kapitalabflüsse von 903,2 Millionen Dollar. Das war der zweitschlechteste Tag, seit die elf Fonds im Januar vergangenen Jahres an den Start gegangen sind.
Der Rekord an Abflüssen wurde im Februar dieses Jahres erreicht, als 1,14 Milliarden Dollar aus den Fonds abgezogen wurden. Auch in der vergangenen Woche näherten sich die Fonds diesem Tief erneut mit Abflüssen von 866,7 Millionen Dollar.
BlackRock war gestern der größte Verlierer mit Abflüssen von 355,5 Millionen Dollar. Am Dienstag verzeichnete der größte Vermögensverwalter der Welt sogar einen hausinternen Rekord: 523,2 Millionen Dollar flossen ab.
Innerhalb von vier Tagen sind bereits 1,09 Milliarden Dollar aus BlackRocks IBIT-Fonds abgeflossen. Damit steuert er auf die schlechteste Woche seit dem Start zu – und die heutigen Zahlen stehen noch aus. IBIT ist mit Abstand der größte Bitcoin-Fonds der Welt und verwaltet Bitcoin im Wert von über 70 Milliarden Dollar.
Grayscale verbuchte gestern mit einem seiner beiden Bitcoin-Fonds weitere Abflüsse von 199,4 Millionen Dollar, und auch Fidelity musste 190,4 Millionen Dollar abfließen lassen.
Die Bitcoin-Fonds laufen bereits den ganzen Monat besonders schwach, was sich sichtbar auf den BTC-Kurs auswirkt. Doch der Verkaufsdruck kommt nicht nur von ETFs. Aus den Vereinigten Staaten steht inzwischen eine ganze Reihe von Akteuren bereit, Bitcoin zu verkaufen.
Das zeigt sich deutlich im Coinbase Bitcoin Premium Index. Inzwischen ist Bitcoin seit 21 Tagen in Folge auf Coinbase günstiger als auf anderen großen Börsen.
Da Coinbase die zentrale Handelsplattform für US-Institutionelle ist, sagt das viel über die Abflüsse bei den Schwergewichten aus. In diesem gesamten Zyklus war der Index noch nie so lange negativ.
Laut Analyst Charles Edwards hat Bitcoin, gemessen am prozentualen Anteil am gesamten Handelsvolumen auf Coinbase, noch nie einen derart hohen institutionellen Verkaufsdruck erlebt.
Die Zinsmaßnahme des US-Finanzministeriums setzt den Kryptomarkt überraschend deutlich unter Druck. Mehr dazu.
Block will unter dem Namen Builders Bank eine eigene Kryptobank gründen, die Bitcoin, Stablecoins und andere digitale Vermögenswerte verwahrt und verwaltet.
Iran ermöglicht Exporteuren, ihre Einnahmen über USDT und Bitcoin ins Land zu holen. Washington schnürt derweil die letzten Geldströme ab.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Nach Einschätzung eines Krypto-Investors könnte XRP zur größten verpassten Chance unseres Lebens werden. Deshalb sind die Erwartungen so hoch.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.