Die größte Bank Frankreichs öffnet sich für Krypto-Investitionen. BNP Paribas bietet ab sofort sechs börsengehandelte Produkte an, mit denen Millionen von Kunden in Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) über ihr bestehendes Anlagekonto investieren können.

Crypto ohne Wallet kaufen

Es handelt sich um sogenannte Exchange Traded Notes (ETN), Finanzprodukte, die den Kurs von Bitcoin und Ether nachbilden. Anleger erwerben also nicht die Kryptowährungen selbst, sondern ein Produkt, das deren Wertentwicklung widerspiegelt. Steigt Bitcoin, so steigt auch die Anlage im Wert und umgekehrt.

Die ETNs stehen einem breiten Publikum zur Verfügung: Privatkunden, Unternehmern, Kunden des Private Bankings und Nutzern der digitalen Tochtergesellschaft Hello bank!. Später plant die Bank, das Angebot auch außerhalb Frankreichs zu erweitern, beginnend mit Vermögensverwaltungskunden.

Der große Vorteil liegt in der Einfachheit. Kunden benötigen kein separates Kryptokonto oder digitale Geldbörse (Wallet). Alles läuft über das reguläre Anlagekonto, ähnlich wie bei Aktien oder Anleihen.

Allerdings gibt es ein Risiko. Ein ETN ist ein Schuldprodukt: gerät der Emittent in Schwierigkeiten, kann die Einlage verloren gehen. Das unterscheidet sich von einem ETF, bei dem das Vermögen separat gehalten wird. Demgegenüber folgen ETNs in der Regel dem zugrunde liegenden Kurs genau und bieten in einigen Ländern steuerliche Vorteile.

In den USA existieren ETFs (Exchange Traded Funds) für Bitcoin und Ethereum. Diese Fonds kaufen tatsächlich Kryptowährungen, und das Geld der Anleger wird in einem separaten Fonds gehalten. In Europa ist das schwieriger, da die europäische Gesetzgebung (UCITS) es nahezu unmöglich macht, einen Fonds aufzulegen, der nur einen Vermögenswert hält.

Daher werden Krypto-Börsenprodukte hier als ETN oder ETP angeboten. Letzterer Begriff, Exchange Traded Product, ist der Oberbegriff, unter den ETNs fallen.

BNP Paribas stärkt ihr Krypto-Fundament

BNP Paribas hat in den letzten Jahren stark in Blockchain investiert, die Technologie hinter Kryptowährungen. So unterstützte die Bank 2024 die Emission der allerersten digitalen Staatsanleihe Sloweniens, ein Novum innerhalb der Europäischen Union.

Darüber hinaus ist die Bank Mitglied im Canton Network, einem Blockchain-Netzwerk, das sich auf die Tokenisierung von Finanzprodukten konzentriert. Auch der Vermögensverwaltungszweig experimentiert bereits mit der Tokenisierung von Investmentfonds auf der Ethereum-Blockchain.

Über das Konsortium Qivalis arbeitet BNP Paribas mit anderen großen europäischen Banken an einem eigenen Euro-Stablecoin, der Ende 2026 eingeführt werden soll.

Europa zieht langsam nach

Immer mehr europäische Banken bieten Anlegern Zugang zu Krypto-Investitionen. Dies ist auf die steigende Nachfrage seitens der Kunden zurückzuführen.

Hier eine Liste einiger großer Namen:

  • Niederlande: Rabobank und ING
  • Deutschland: ING Deutschland, Commerzbank (nur für Geschäftskunden), DZ Bank
  • Belgien: KBC
  • Spanien: BBVA und Santander
  • Frankreich: BPCE

Dennoch liegt Europa noch deutlich hinter den Vereinigten Staaten zurück. Dort ist fast jede große Bank mittlerweile in irgendeiner Form im Kryptogeschäft aktiv. Die einen bieten Zugang zu Fonds, andere haben eigene Handelsplattformen aufgebaut und wiederum andere gewähren bereits Dienstleistungen wie durch Bitcoin besicherte Kredite.

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