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Bitcoin (BTC) und Wall Street erlebten einen schwierigen Tag, während Edelmetalle einen starken Wochenauftakt hinlegten. Es gibt sogar wieder Hoffnung, dass Gold ein neues Rekordniveau erreichen könnte, was vor wenigen Wochen noch als äußerst unwahrscheinlich galt.
Bitcoin ist wieder auf dem Ausgangsniveau. Der Kurs hatte sich teils von seinem nächtlichen Einbruch erholt, steht nun aber erneut nahe dem Tiefpunkt knapp über 64.000 Dollar. Seit dem Höchststand von 66.500 Dollar am Nachmittag ist er um über 3 Prozent gesunken.
Auf dem Tageschart verzeichnen wir nun einen deutlichen Verlust von 4,75 Prozent. Es scheint der schlechteste Tag seit dem massiven Einbruch am 5. Februar zu werden.
Auch andere Kryptowährungen sind stark betroffen. Ethereum (ETH) liegt 5,68 Prozent im Minus und Ripple (XRP) ist um 3,12 Prozent gefallen.
Bei den Aktien sehen wir vor allem in den Vereinigten Staaten ein regelrechtes Blutbad. Der S&P 500 hat 1,09 Prozent verloren, die Nasdaq ist um 1,17 Prozent gesunken und der Dow Jones sogar um 1,55 Prozent.
Gold und Silber, die beiden wertvollsten Vermögenswerte der Welt, entwickeln sich hingegen positiv. Silber legt aktuell um 2,53 Prozent zu und Gold um 1,89 Prozent.
Silber hat noch einen weiten Weg vor sich, aber Gold nähert sich wieder seinem Allzeithoch. Der Goldkurs hat die Marke von 5.200 Dollar pro Feinunze (das entspricht etwas mehr als 31 Gramm) überschritten und braucht nur noch knapp 8 Prozent, um sein Rekordhoch von 5.600 Dollar zu erreichen.
Laut dem bekannten Krypto-Analysten Ali ist der Goldkurs nun auf dem Weg zu 5.800 Dollar, nachdem er einen wichtigen Widerstand überwunden hat.
Der Grund, warum Bitcoin, Altcoins und Aktien fallen, ist derselbe, warum Gold und Silber steigen: die von Donald Trump geschürte Unsicherheit durch seine höheren Importzölle. Investoren wollen Risiken meiden und ihr Geld in sichere Häfen umschichten.
Vergangenen Freitag entschied das Oberste Gericht der USA, dass die Zölle des Präsidenten illegal seien. Die Richter sind der Meinung, dass Trump seine Befugnisse überschritten hat, indem er Zölle über das Notstandsgesetz von 1977 verhängte. Doch nur einen Tag später kündigte er neue Zölle für alle Handelspartner an, diesmal unter Berufung auf ein anderes Gesetz.
Am Sonntag wurde der Zollsatz auf 15 Prozent erhöht und heute sagte er, jedes Land, das „mit der „lächerlichen Entscheidung“ des Gerichts „spielen“ wolle, werde mit einem viel höheren Importzoll konfrontiert.“
Gleichzeitig sind Investoren weiterhin wegen der Spannungen zwischen Iran und den USA nervös. Am kommenden Donnerstag steht eine neue Gesprächsrunde an, die eine militärische Eskalation verhindern soll.
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