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Gamma Strategies, ein auf der Ethereum-Blockchain basierendes Liquiditätsmanagement-Protokoll, sieht sich nach einem kürzlichen Exploit seines Systems vor einer großen Herausforderung. Am 4. Januar entdeckte das Blockchain-Sicherheitsunternehmen PeckShield eine Schwachstelle in den Tresoren von Gamma, wobei zunächst geschätzt wurde, dass etwa 469.000 Dollar, gleichwertig mit 211,9 Ethereum, verloren gegangen waren. Spätere Bestätigungen zeigten jedoch, dass der Gesamtverlust auf beachtliche 3,4 Millionen Dollar angestiegen war. Der Angreifer hatte zudem bereits 2,2 Millionen Dollar dieses Betrags an Tornado Cash, einen bekannten Kryptomixer, überwiesen.
Als Reaktion auf diesen Angriff hat Gamma sofort Maßnahmen ergriffen, indem sie ihre Tresoreinlagen geschlossen haben, sodass Benutzer nur noch Geld abheben konnten. In dem Bemühen, die gestohlenen Vermögenswerte zurückzuerhalten, hat Gamma eine Nachricht an die Wallet-Adresse des Angreifers gesendet, in der sie angeben, über eine Prämie für die Rückgabe der gestohlenen Krypto-Vermögenswerte verhandeln zu wollen.
Das Team hinter Gamma hat ebenfalls angekündigt, dass sie die Hauptursache des Angriffs identifiziert haben. Sie betonen, dass das Schließen der Einlagen den Angriff weiter untergräbt, da eine Einzahlung für die Ausnutzung der Schwachstelle notwendig ist. Um zukünftige Angriffe zu verhindern, wird Gamma eine externe Codeüberprüfung durchführen, um sicherzustellen, dass das System sicher ist, bevor Einzahlungen wieder möglich gemacht werden. Das Unternehmen hat auch versprochen, die Wiederherstellung für alle betroffenen Benutzer zu maximieren.
Abschließend hat Gamma sich bei den Betroffenen entschuldigt und versprochen, bald eine detaillierte Postmortemanalyse und einen Wiederherstellungsplan zu veröffentlichen. Dieses Ereignis unterstreicht die anhaltenden Risiken und Herausforderungen, denen sich die aufkommende Welt der dezentralisierten Finanzen (DeFi) gegenübersieht.
CGI teilt mit, dass auf den betroffenen Servern eine ältere Version einer Anwendung und der zugehörige Quellcode zugänglich waren.
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Tom, ein Betreiber von Bonk.fun, erklärte, dass die Angreifer Zugang zu einem vom Team genutzten Konto erlangten.
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