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Sam Bankman-Fried’s FTX plant einen Neustart für seine internationalen Nutzer. Die Insolvenzverwalter haben einen Plan eingereicht, mit dem FTX.com einen Neustart machen kann; jedoch wird der FTX Token (FTT) in diesem Plan keine Rolle spielen.
Obwohl Token-Inhaber nichts erwarten können, ist FTT heute um 9,40 Prozent im Plus.
Ein interessanter Aspekt des neuen Plans ist, dass die Gläubiger (ehemalige Nutzer) von FTX sich dafür entscheiden können, auf ihr Kapital zu verzichten, im Austausch für einen Anteil an der neuen Börse. „Anstatt Bargeld können die Gläubiger sich dafür entscheiden, […] Aktien, Tokens oder andere Formen der Beteiligung an FTX zu erhalten“, heißt es in dem Plan.

Ein möglicher Neustart von FTX wurde bereits vom Interims-CEO John Ray III besprochen, der in einem Dokument auf einen „FTX Neustart“ oder einen „2.0 Neustart“ verwies. Letztendlich bleibt abzuwarten, ob dies eine ernsthafte Möglichkeit für das gefallene FTX ist.
Der Name der Börse ist schließlich stark beschädigt; aber vielleicht kann die Arbeit der Insolvenzverwalter das Vertrauen wiederherstellen. Man würde schließlich erwarten, dass FTX diesmal die Regeln einhält und keine riskanten Aktionen mit den Guthaben der Kunden unternimmt.
Es wäre gut für die Branche, wenn FTX einen Neustart schafft und zumindest einen signifikanten Teil der Nutzer zurückzahlen kann. Dies könnte potenziell viele Menschen zurückbringen.
Andererseits bleibt es fraglich, ob die Menschen an einem Konto bei dem neuen FTX interessiert sind. Der Name ist schließlich beschädigt. Eigentlich sollte man ein solches Unternehmen nicht mit einer zweiten Chance belohnen, auch wenn alle schlechten Akteure mittlerweile verschwunden sind.
Es gibt noch keinen spezifischen Zeitplan für die Rückkehr von FTX. In dieser Hinsicht müssen wir uns noch etwas gedulden und abwarten, was genau passiert. Reines Bauchgefühl deutet darauf hin, dass es besser wäre, so viele Menschen wie möglich zurückzuzahlen, anstatt einen Neustart der Börse anzustreben.
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