Man kann wohl sagen, dass Bitcoin (BTC) gestern einen schlechten Tag hatte. Der Kurs fiel um fast 3 Prozent, was es zum schlechtesten Sonntag seit fast einem Jahr macht. Mehrere Gründe führten dazu, dass die Kryptowährung gestern unter Druck stand.

Markt fürchtet neue US-Shutdown

Der Bitcoin-Kurs schloss den Tag mit einem Verlust von 2,89 Prozent und war damit der schlechteste Sonntag seit dem 9. März.

Der Hauptgrund für den starken Rückgang ist die Möglichkeit, dass die US-Regierung erneut stillsteht. Dieses Wochenende stieg die Wahrscheinlichkeit, dass dies bis zum 31. Januar geschieht, erheblich an. Auf der Vorhersageplattform Polymarket erwarten 77 Prozent eine neue Shutdown.

Vom 1. Oktober bis zum 12. November war die Bundesregierung bereits lahmgelegt, was die längste Shutdown in der US-Geschichte war. Damals fiel Bitcoin stark und der Markt befürchtet, dass die Unsicherheit nun erneut stark auf den Kurs drücken wird.

Ein Shutdown droht, weil die Demokraten im Senat das Haushaltsgesetz blockieren, solange Gelder an Homeland Security fließen. Diese Blockade folgt auf eine tödliche Schießerei durch einen Grenzschutzbeamten in Minnesota, die den politischen Konflikt über Einwanderung und föderale Macht weiter angeheizt hat.

600 Millionen Dollar in Krypto-Positionen geschlossen

Ein weiterer wesentlicher Faktor war die Welle von sogenannten Long-Liquidationen. In den letzten 24 Stunden wurden etwa 600 Millionen Dollar an Long-Positionen laut Daten von CoinGlass zwangsweise geschlossen.

Bei einer Long-Position spekulieren Händler auf einen steigenden Kurs. Wenn sie dies mit Hebelwirkung tun, leihen sie sich zusätzliches Geld von der Handelsplattform, um eine größere Position zu eröffnen.

Sinkt der Kurs zu stark, wird das hinterlegte Kapital irgendwann zu gering. Um zu verhindern, dass du und die Plattform in Schwierigkeiten geraten, schließt die Plattform automatisch deine Position. Dies geschieht durch den Verkauf der zugrunde liegenden Krypto zum Marktpreis und wird als Liquidation bezeichnet.

Sie sorgen für zusätzlichen Verkaufsdruck und können neue Liquidationen auslösen. So setzt sich der Kursverfall fort und es entsteht ein negativer Kreislauf.

Handelsdrohung von Donald Trump

Schließlich spielte auch die Geopolitik eine Rolle. Der amerikanische Präsident Donald Trump drohte am Samstag mit einem Importzoll von 100 Prozent auf kanadische Waren, sollte Kanada ein Handelsabkommen mit China abschließen.

Spät am Abend ließ der kanadische Premierminister Mark Carney wissen, dass er nach Trumps Drohung kein Abkommen mehr mit China abschließen will. Damit wurde ein Teil der Spannungen aus dem Markt genommen, aber der Schaden bei Bitcoin war zu diesem Zeitpunkt bereits entstanden.

Inzwischen hat sich der Bitcoin-Kurs wieder etwas erholt. Derzeit wechselt die digitale Währung für knapp 88.000 Dollar den Besitzer.

Schon deine 15 XRP als Willkomensbonus beansprucht?

Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.

Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.

👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten

Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.

15 XRP sichern Sie werden weitergeleitet zu
„Bitcoin-Kurs könnte noch auf 40.000 Dollar fallen“, warnt Investor

„Bitcoin-Kurs könnte noch auf 40.000 Dollar fallen“, warnt Investor

„Bitcoin-Kurs könnte noch auf 40.000 Dollar fallen“, warnt Investor
Bitcoin rüstet sich mit neuem Vorschlag gegen Quantenbedrohung
KI stiehlt Bitcoin die Show: Ist der Kryptowährungs-Superzyklus vorbei?
Mehr Bitcoin news

Meistgelesen

Elon Musks Grok sagt XRP-Kurs für Februar 2026 voraus
„Sei gierig“: Ripple-CEO reagiert auf XRP-Kurssturz
XRP-Investor hält seit 10 Jahren: Das erwartet er jetzt vom Kurs
Newsbit
Im Store anzeigen
Siehe