Von Tiefkühlkost zu digitalen Münzen, DDC Enterprise aus Hongkong schlägt einen bemerkenswert neuen Weg ein. Das Unternehmen hat einen ambitionierten Plan gestartet, um innerhalb von drei Jahren 5.000 Bitcoin (BTC) zu sammeln. Und diese Ambitionen beginnen mit dem Kauf von 21 Bitcoin, die natürlich auf die Gesamtzahl von 21 Millionen BTC anspielen.
DDC-Aktie unter Druck nach Ankündigung
Die Kombination einer US-Börsennotierung und eines asiatischen Hauptsitzes gibt DDC Zugang zu zwei Welten, was das Unternehmen gut für internationale Expansion positioniert. Der erste Schritt ist bereits getan. Am 23. Mai kündigte DDC den Kauf von 21 Bitcoin an, im Wert von 2,28 Millionen Dollar. Dafür wurden 254.333 Aktien ausgegeben. Innerhalb weniger Tage folgen noch zwei Käufe, wodurch die Gesamtzahl auf 100 BTC kommen soll.
Die Ambition ist klar. DDC möchte bis Ende 2025 bereits 500 BTC besitzen, als Auftakt zu den vollständigen 5.000. Damit würde sich das Unternehmen unter die größten börsennotierten Bitcoin-Besitzer weltweit einreihen. Der japanische Investor Metaplanet hat derzeit 7.800 Bitcoin in der Bilanz und steht damit in der weltweiten Top Ten.
Dennoch wurde das Nachricht nicht direkt positiv aufgenommen. Am Tag der Ankündigung fiel die DDC-Aktie um 14,5%. Nach den Handelsstunden erholte sie sich leicht mit einem Anstieg von 2,43%, auf 3,79 Dollar pro Aktie. Seit Beginn dieses Jahres liegt die Aktie immer noch mehr als 27% niedriger.
Crypto-Interesse wächst in Asien
Die Bewegung von DDC passt in einen breiteren Trend zunehmender Interesse an Kryptowährungen in Asien. Trotz des langfristigen Verbots des Kryptohandels in China wächst das Interesse. So gab Jiuzi Holdings, ein chinesischer Verkäufer von Elektrofahrzeugen, bekannt, dass es im kommenden Jahr 1.000 BTC kaufen will. Auch sie wollen dies durch Aktienemissionen und direkte Käufe tun.
Das Interesse beschränkt sich nicht nur auf Unternehmen. Ein kürzlich erschienener Bericht weist auf eine deutliche Verschiebung unter reichen Investoren in Asien hin. Der Fokus verlagert sich von Dollaranlagen zu Gold, chinesischen Vermögenswerten und Kryptowährungen.
Weiterhin arbeitet Hongkong an einem robusten Rahmen für die Kryptoregulierung. Die kürzlich verabschiedete Stablecoin Bill öffnet die Tür für die regulierte Ausgabe von Stablecoins. Es wird erwartet, dass Institutionen Ende dieses Jahres bereits Lizenzen beantragen können.
Der Sprung von DDC zu Bitcoin zeigt, dass das Interesse sich weiter ausbreitet. Ob dies auch einen positiven Effekt auf den Börsenkurs hat, bleibt abzuwarten.
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