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Der Bitcoin (BTC) Kurs zeigt sich in diesem Jahr schwierig, doch große Investoren sehen darin eine Gelegenheit. Eine neue Umfrage von Coinbase Institutional und Glassnode zeigt, dass drei Viertel der institutionellen Anleger meinen, Bitcoin sei zu den aktuellen Preisen zu günstig. Eine große Mehrheit glaubt zudem, dass die Baisse bereits in der Endphase ist.
Coinbase Institutional und Glassnode befragten zwischen dem 16. März und dem 7. April 91 globale Investoren, darunter 29 Institute und 62 Privatpersonen. Die Ergebnisse stammen aus dem Bericht Charting Crypto: Q2 2026.
Von den Instituten halten 75 Prozent Bitcoin auf dem aktuellen Niveau für unterbewertet. Bei den nicht-institutionellen Investoren sind es 61 Prozent.
Nur 7 Prozent der Institute und 11 Prozent der Privatpersonen finden die Kryptowährung hingegen zu teuer. Dieses Verhältnis hat sich seit Dezember kaum verändert.
Der Bitcoin Kurs ist nach dem Rekord von über 126.000 Dollar Anfang Oktober um mehr als 50 Prozent gefallen. In den letzten Monaten zeigte sich wieder eine leichte Erholung, und der Kurs liegt nun etwa 40 Prozent unter dem Höchststand.
Eine weitere Veränderung zeigt sich in der Einschätzung der sogenannten Bitcoin-Dominanz, also dem Anteil von Bitcoin am gesamten Kryptomarkt, der derzeit bei etwa 58 Prozent liegt.
Der Anteil der Institute, die eine weitere Zunahme der Dominanz erwarten, ist von 40 auf 25 Prozent gesunken. Eine Mehrheit von 54 Prozent geht davon aus, dass sie auf dem aktuellen Niveau bleibt. Weitere 21 Prozent rechnen mit einem Rückgang, was Altcoins wie Ethereum (ETH) Raum geben würde.
Dank der jüngsten Kursanstiege glauben immer mehr Menschen, dass der Krypto-Winter bereits vorbei ist.
43 Prozent der Institute denken, dass wir uns im Endspurt des Bärenmarkts befinden, ebenso wie 21 Prozent der Privatpersonen. Im Dezember waren es noch 5 Prozent beziehungsweise 15 Prozent.
Fakt ist jedoch, dass Bitcoin weiterhin seinem vierjährigen Zyklus folgt, was bedeutet, dass der Tiefpunkt erst im vierten Quartal erreicht werden könnte. Natürlich kann das Muster jederzeit durchbrochen werden, allerdings müssten dafür erst einige wichtige technische Hürden genommen werden.
Auf Basis des sogenannten Supply Profitability State, der misst, welcher Teil des Bitcoin-Angebots im Plus steht, befindet sich Bitcoin derzeit in der Akkumulationszone. Unabhängig davon, ob der Kurs weiter sinkt oder nicht, hat sich dies historisch als günstiger Einstiegszeitpunkt erwiesen.

Coinbase nennt den Konflikt im Nahen Osten und die Auswirkungen auf die Ölpreise als Hauptfaktoren, die Investoren vorsichtig stimmen.
Die Blockade der Straße von Hormus hat die Ölpreise in die Höhe getrieben und stellt die politischen Entscheidungsträger vor das Albtraum-Szenario einer Stagflation (stagnierende Wirtschaft und steigende Inflation).
Der Konflikt, bei dem die USA und Iran noch immer zu stur für ein Friedensabkommen erscheinen, ist auch der Grund, warum Coinbase in diesem Quartal an einer „neutralen Sichtweise“ festhält.
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