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Der neue Vorstandsvorsitzende des japanischen Energieunternehmens Remixpoint lässt sich vollständig in Bitcoin auszahlen. Damit möchte er sich laut dem Unternehmen „im selben Boot“ wie die Aktionäre befinden. Diese MaĂźnahme ist Teil einer breiteren Strategie, in der Bitcoin eine zentrale Rolle in der Finanzpolitik des Unternehmens spielt.
Remixpoint gab die Nachricht am Dienstag in einer offiziellen Erklärung bekannt. Der im Juni ernannte CEO, Takashi Tashiro, erhält sein Gehalt nicht direkt in Bitcoin ausgezahlt.

Der Betrag wird zunächst in japanischen Yen festgelegt, wobei auch die Steuerabgabe gemäß der lokalen Gesetzgebung berechnet wird. Anschließend kauft das Unternehmen für denselben Betrag Bitcoin, die dann an eine vom CEO benannte digitale Geldbörse überwiesen werden.
Laut Tashiro soll Bitcoin eine zentrale Rolle im Kapitalmanagement von Remixpoint spielen. Das Unternehmen ist bereits seit längerem auf dem Kryptomarkt aktiv und besitzt laut aktuellen Zahlen mehr als 1.051 Bitcoin. Darüber hinaus verfügt es auch über große Mengen an Ether, Solana, XRP und Dogecoin.
Insgesamt repräsentieren diese Vermögenswerte einen Marktwert von über 116 Millionen Dollar. Der Schritt von Remixpoint passt in einen breiteren Trend, bei dem Unternehmen eine Bitcoin-Strategie adoptieren. Dass der CEO sich nun dafür entscheidet, sein gesamtes Gehalt in Bitcoin zu erhalten, macht es besonders bemerkenswert.
Neben seiner Funktion bei Remixpoint ist Tashiro auch bei der japanischen Kryptobörse BITPoint beteiligt. Diese Börse gehört zum größeren SBI Group, einem einflussreichen Akteur auf den asiatischen Finanzmärkten. BITPoint erlangte bereits Aufmerksamkeit durch die Promotion von Official Trump, einer digitalen Münze, die mit dem amerikanischen Präsidenten verbunden ist.
Remixpoint ist nicht das erste Unternehmen, das sich dafür entscheidet, Gehälter in Bitcoin zu zahlen. Im Jahr 2021 kündigte der britische Bitcoin-Miner Argo Blockchain an, dass CEO Peter Wall sein Gehalt in Bitcoin erhalten würde.
Der amerikanische Footballspieler Russell Okung ging ihm darin vor, ebenso wie der aktuelle Bürgermeister von New York, Eric Adams. Adams ließ seine ersten drei Gehälter in Bitcoin auszahlen und äußert sich weiterhin öffentlich positiv über seine Investition, die mittlerweile im Wert verdoppelt hat.
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