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Gestern erlebte die Krypto-Börse Bybit einen schweren Schlag. Die berüchtigte Hackergruppe Lazarus konnte stolze 1,46 Milliarden $ durch einen gigantischen Hack erbeuten. Der Angriff löste Panik aus und führte zu einem Ansturm auf Auszahlungsanfragen. Mittlerweile hat sich die Situation stabilisiert, versicherte CEO Ben Zhou.
Zhou teilte am 22. Februar über eine X-Nachricht mit, dass Nutzer ihre Gelder nun wieder ohne Einschränkungen oder Verzögerungen abheben können.
„Zwölf Stunden nach dem schlimmsten Hack in der Geschichte wurden alle Auszahlungen bearbeitet. Unser Auszahlungsprozess läuft wieder mit voller Geschwindigkeit“, so Zhou.
Zuvor hatte der CEO gewarnt, dass aufgrund des enormen Anstiegs an Auszahlungsanforderungen Verzögerungen unvermeidlich seien. Tausende von Nutzern versuchten gleichzeitig, ihre Gelder zu sichern, wodurch zu Spitzenzeiten mehr als 4.000 Auszahlungsanfragen in der Warteschlange standen.
Glücklicherweise erhielt Bybit Unterstützung von der Krypto-Börse Bitget, die 4.000 Ethereum (ETH) (etwa 105 Millionen $) überwies, um die Liquidität aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus blockierte Bitget die Wallets der Hacker, obwohl dies vielleicht wie „Senf nach dem Mahl“ erscheint.
Die nordkoreanische Lazarus Group ist für den Hack bei Bybit verantwortlich. Forscher entdeckten, dass die Hacker äußerst fortschrittliche Techniken verwendeten. So gelang es der Gruppe, mit gefälschten Transaktionssignaturen in Bybits Cold Wallet einzudringen, während einer routinemäßigen Übertragung.
Nach dem Diebstahl wurde das Geld blitzschnell über Krypto-Mixer und dezentrale Börsen (DEXs) gewaschen, wodurch es praktisch unmöglich wurde, die Transaktionsströme zu verfolgen.
Laut Blockchain-Forschern wird das gestohlene Millionen letztendlich in chinesische Yuan umgewandelt, mit denen Nordkorea vermutlich militärische Programme finanziert. Eine harte Realität für die gesamte Krypto-Branche.
Um solche Verluste in Zukunft zu vermeiden, arbeitet Bybit derzeit mit Cybersicherheitsexperten zusammen. Der Hack wird vollständig analysiert, und in den kommenden Tagen folgt eine eingehende Untersuchung, einschließlich eines vollständigen Vorfallsberichts, der öffentlich gemacht wird. Zhou betonte, dass „die wahre Arbeit jetzt erst beginnt“ und dass die Plattform sich voll und ganz darauf konzentriert, zukünftige Bedrohungen abzuwehren.
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