Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP
gratis sichern
Die Europäische Union prüft, ob DeFi-Kredite und die Verleihung digitaler Vermögenswerte künftig strengeren Kryptoregeln unterliegen sollen. Diese Aktivitäten blieben im ursprünglichen MiCA-Regelwerk weitgehend außen vor. In Brüssel wird nun eine Änderung erwogen.
Damit stellt sich sofort eine schwierige Frage. Bei einer Bank oder Kryptobörse ist klar, welches Unternehmen verantwortlich ist. Bei DeFi kann eine Finanzdienstleistung weitgehend automatisiert über Software laufen, während die Kontrolle auf mehrere Akteure verteilt ist. Wen soll Brüssel dann regulieren?
Die Europäische Kommission hat am 20. Mai eine Konsultation zu Bereichen des Kryptomarkts gestartet, die bislang nicht vom ursprünglichen MiCA-Rahmen erfasst werden. Im Mittelpunkt stehen dabei ausdrücklich die Aufnahme und Vergabe von Krediten mit digitalen Vermögenswerten.
Besonders sogenannte Lending Vaults rücken in den Fokus. Nutzer hinterlegen ihre digitalen Vermögenswerte in einem solchen digitalen Tresor. Anschließend kann Software das Kapital automatisch auf verschiedene Kreditmärkte verteilen.
Ein solcher Vault kann damit Aufgaben übernehmen, die denen eines Kreditgebers ähneln, ohne dass stets ein einzelnes Unternehmen die Kontrolle hat. Entscheidungen über Risiko, Strategie und Kapitalverteilung können auf verschiedene Akteure und Smart Contracts verteilt sein.
Nach Einschätzung des EU-Rechtsexperten Yuriy Brisov gibt es zudem keine eigene rechtliche Kategorie für einen solchen Vault. Aufseher müssten deshalb vor allem prüfen, was ein System tatsächlich leistet und wer die Kontrolle darüber ausübt.
Genau darin liegt das Problem. Vollständig dezentrale Dienste können außerhalb von MiCA liegen. Sobald jedoch ein Unternehmen oder ein anderer Akteur ausreichend Kontrolle hat, könnten die europäischen Kryptoregeln greifen.
Diese Grenze ist allerdings schwer zu ziehen. DeFi-Projekte starten häufig mit vergleichsweise großer Kontrolle durch die Entwickler und werden anschließend schrittweise stärker dezentralisiert.
Auch erfüllt nicht jeder Vault denselben Zweck. Einige Systeme stellen Kapital für Kreditmärkte bereit, andere werden vor allem für den Handel mit digitalen Vermögenswerten genutzt. Alle Vaults denselben Regeln zu unterwerfen, könnte deshalb zu Problemen führen.
Nach Ansicht des Anwalts Jonathan Galea sollte Dezentralisierung daher nicht schlicht als zentral oder dezentral verstanden werden. Vielmehr gebe es unterschiedliche Abstufungen von Kontrolle.
Für die EU könnte am Ende die tatsächliche Kontrolle über ein Protokoll entscheidend sein. Aufseher könnten etwa prüfen, wer zentrale Einstellungen ändern kann, wer das Kapital verwaltet und ob hinter dem Protokoll ein zentrales Unternehmen steht.
Entscheidet sich Brüssel für eine strengere Regulierung von DeFi-Krediten, könnte Lending ausdrücklich in die Liste regulierter Kryptodienste aufgenommen werden. Möglich wäre auch eine breitere Auslegung bestehender MiCA-Regeln.
Curve-Finance-Gründer Michael Egorov spricht sich dagegen für eigene DeFi-Regeln aus. Aus seiner Sicht funktioniert dezentrale Kreditvergabe grundlegend anders als klassische Finanzdienstleistungen. Entsprechend entstünden auch andere Risiken.
Die Konsultation läuft bis zum 30. September 2026. Danach kann Brüssel entscheiden, ob neue Regeln nötig sind. Für die DeFi-Branche geht es dabei um eine zentrale Frage: Wer wird verantwortlich gemacht, wenn eine Finanzdienstleistung von Software ausgeführt wird und niemand die vollständige Kontrolle hat?
Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.
Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.
👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten
Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.
Achtung: Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Du kannst deine Einlage ganz oder teilweise verlieren.
Sicher bezahlen mit
Ein US-Gericht lässt eine zentrale Klage gegen Chainalysis zu. Zwölf weitere Klagen im Zusammenhang mit dem insolventen Celsius Network wurden dagegen endgültig abgewiesen.
Europäische Aufsichtsbehörden untersuchen, wie Binance ohne MiCA-Lizenz weiterhin Kunden bedient und dabei eine wichtige Ausnahmeregelung nutzt.
Die Kryptobranche gab 8 Millionen Dollar für Lobbyarbeit zugunsten des Clarity Act aus. Das Gesetz scheiterte im Senat mit 49 von 60 erforderlichen Stimmen.
Ein Kryptoanalyst erwartet, dass einige XRP-Anleger in diesem Jahr finanziell kräftig profitieren könnten, falls der XRP-Kurs weiter stark steigt.
ChatGPT rechnet für den 1. Oktober mit einem XRP-Kurs von 1,55 US-Dollar. Ein anziehender Kryptomarkt könnte den Coin weiter stützen.
Grok erwartet, dass der XRP-Kurs in Richtung 1,80 Dollar steigen könnte. Zugleich bleibt ein Rückfall auf 1,40 Dollar möglich.