Newsbit
Im Store ansehen
Ansehen

Das Blockchain-Analyseunternehmen Chainalysis hat in einem Rechtsstreit um das insolvente Celsius Network die endgültige Abweisung von zwölf Klagepunkten erreicht. Ein zentraler Vorwurf bleibt jedoch bestehen: Das Unternehmen soll dazu beigetragen haben, ein möglicherweise irreführendes Bild der Finanzlage von Celsius zu vermitteln.

Ein US-Richter sieht eine ausreichende rechtliche Grundlage, um diesen Vorwurf weiter zu prüfen.

Umstrittener Audit über 3,3 Milliarden Dollar

Im Mittelpunkt des Verfahrens steht eine Pressemitteilung aus dem Jahr 2020. Celsius beauftragte Chainalysis damals damit, das von der Kryptoplattform verwaltete Vermögen zu ermitteln.

Laut Klageschrift bezifferte eine Führungskraft von Celsius das Vermögen zunächst auf rund 1,18 Milliarden Dollar. Nach einer Anpassung der Berechnungsmethode erhöhte sich der Betrag auf etwa 3,3 Milliarden Dollar.

Celsius stellte die Prüfung anschließend als Audit dar, bei dem das verwaltete Vermögen unabhängig bestätigt worden sei. Nach Ansicht der Kläger vermittelte dies ein irreführendes Bild vom Umfang der tatsächlich vorgenommenen Prüfung.

Chainalysis soll an der Erstellung und Verbreitung der Pressemitteilung mitgewirkt haben. Dabei soll dem Unternehmen bewusst gewesen sein, dass Begriffe wie Audit und unabhängige Überprüfung möglicherweise nicht angemessen waren.

Damit hat der Richter noch nicht festgestellt, dass Chainalysis haftet. Diese Frage muss im weiteren Verfahren geklärt werden.

Juristische Aufarbeitung der Celsius-Insolvenz dauert an

Celsius geriet 2022 in schwere finanzielle Schwierigkeiten und setzte schließlich die Auszahlungen aus. Kunden hatten dadurch keinen Zugriff mehr auf Guthaben im Wert von rund 4,7 Milliarden Dollar. Einen Monat später beantragte die Kryptoplattform Gläubigerschutz.

Seitdem versuchen die an der Abwicklung Beteiligten, Gelder für Gläubiger und ehemalige Kunden zurückzuholen. Das Verfahren gegen Chainalysis ist Teil dieser Bemühungen.

Neben den zwölf endgültig abgewiesenen Klagepunkten wies der Richter drei weitere zum Verbraucherschutz zurück. Diese dürfen jedoch noch überarbeitet werden. Dafür haben die Kläger bis zum 20. Oktober Zeit.

Partnerinhalt

Schon deine 15 XRP als Willkommensbonus beansprucht?

Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.

Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.

👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten

Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.

Achtung: Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Du kannst deine Einlage ganz oder teilweise verlieren.

15 XRP sichern Sie werden weitergeleitet zu
bitvavo-mark-and-logo-grey

Binance-Logo

Brüssel prüft Binance: Ohne Lizenz in der EU aktiv

Binance-Logo
US-Kapitol
FCA
Mehr Regulierung news

Meist gelesen

Analyst
OpenAI, Open AI, ChatGPT, künstliche Intelligenz
Grok XRP