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Nächste Woche findet der jährliche BRICS-Gipfel in Kasan statt, und er zieht viel Aufmerksamkeit in der Kryptogemeinschaft auf sich. Es wird spekuliert, dass die BRICS-Länder möglicherweise eine neue digitale Währung ankündigen könnten. Diese Länder streben seit Langem danach, weniger abhängig vom US-Dollar zu sein, und eine eigene digitale Währung könnte dabei eine wichtige Rolle spielen.
Im Vorfeld des Gipfels haben das russische Finanzministerium, die russische Zentralbank und die Beratungsfirma Yakov and Partners einen Bericht veröffentlicht. Dieses Dokument gibt Einblicke in ein mögliches neues Zahlungssystem für die BRICS-Länder.
BRICS ist eine Zusammenarbeit von fünf großen Schwellenländern: Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Diese Länder kooperieren in Bereichen wie Handel, Finanzen und Politik. Sie streben danach, ihre internationalen Zahlungen und die Geldpolitik unabhängiger vom US-Dollar zu gestalten, um mehr Kontrolle über ihre wirtschaftlichen Entscheidungen zu haben.
In dem kürzlich veröffentlichten Bericht werden vier mögliche Modelle für ein BRICS-Zahlungssystem vorgestellt. Bevorzugt wird ein System, das auf Zentralbank-Digitalwährungen (CBDCs) und Distributed-Ledger-Technologie (DLT) basiert. Dies könnte die Geschwindigkeit von Zahlungen verbessern und die Kosten senken, indem Zwischenhändler ausgeschaltet werden.
Weitere Vorschläge umfassen ein Netzwerk von Geschäftsbanken für Zahlungen in lokalen Währungen, eine direkte Verbindung zwischen den Zentralbanken der BRICS-Länder oder die Verwendung von Rohstoffen wie Gold, Öl und Gas für den Handel zwischen den Ländern.
Ein bemerkenswerter Punkt im Bericht ist der Schwerpunkt auf Distributed-Ledger-Technologie (DLT), die auch im XRP-Ökosystem verwendet wird. DLT ermöglicht schnelle und kostengünstige Transaktionen, was Spekulationen ausgelöst hat, dass die BRICS-Länder möglicherweise in Zusammenarbeit mit Ripple ihre eigenen CBDCs entwickeln könnten. Dies könnte einen potenziellen Schub für das XRP-Ökosystem und den Kurs der Währung bedeuten.
Viele der betroffenen Projekte wurden während früherer Bullenmärkte gestartet, wie 2021, 2022 und Anfang 2025.
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