Ein geplanter Token-Verkauf auf dem Solana-Netzwerk geriet aus den Fugen, nachdem ein Botnetz innerhalb von Sekunden nahezu alle verfügbaren WET-Tokens aufgekauft hatte. Dadurch hatten reguläre Investoren kaum eine Chance, an der Vorverkaufsrunde teilzunehmen.

Vorverkauf in Rekordzeit ausverkauft

Der Vorverkauf wurde über den dezentralisierten Handelsdienst Jupiter organisiert, wo das Solana-Projekt HumidiFi seinen neuen WET-Token einführen wollte. Die Aktion schien erfolgreich, da alle Tokens sofort verkauft wurden. Nachträglich stellte sich jedoch heraus, dass mehr als 1100 der 1530 teilnehmenden Wallets von einer einzigen Partei gesteuert wurden.

Laut HumidiFi hatte eine Botfarm den Verkauf völlig manipuliert, was den Vorverkauf unausgeglichen gestaltete.

HumidiFi annulliert Verkauf und kündigt neuen Token an

HumidiFi hat den Angriff bestätigt und beschlossen, den ursprünglichen Start komplett zu annullieren. Das Team arbeitet an einem neuen Token und wird ehrliche Teilnehmer durch einen anteiligen Airdrop entschädigen. Der Angreifer wird ausgeschlossen.

Der neue öffentliche Verkauf ist für Montag geplant.

Analysefirma verknüpft Angriff mit einer Gruppe

Das Blockchain-Analyseunternehmen Bubblemaps untersuchte den Vorverkauf und stellte fest, dass ein Großteil der Wallets ähnliche Merkmale aufwies. Es handelte sich um neue Konten ohne vorherige Transaktionen, die alle innerhalb kurzer Zeit mit identischen Beträgen an Solana-Tokens gefüllt wurden.

CEO Nick Vaiman erklärte, dass das Verhalten dieser Wallets starke Parallelen aufwies, was auf eine Steuerung durch eine einzelne Entität hindeutet. Aufgrund eines Fehlers in einem der Wallet-Cluster konnte der Angriff mit einem X/Twitter-Account namens „Ramarxyz“ in Verbindung gebracht werden, der später sogar öffentlich um Rückzahlung bat.

Zunahme von Sybil-Angriffen bei Krypto-Projekten

Der Angriff war kein Einzelfall. Bereits Anfang des Monats wurden mehrere Solana-Projekte von ähnlichen Sybil-Angriffen betroffen, bei denen ein Angreifer über Hunderte von Fake-Accounts große Teile der Tokenbestände erlangte.

Beispiele hierfür sind der APR-Airdrop von aPriori, bei dem eine Entität 60 Prozent der Tokens beanspruchte, und die Situation bei Edel Finance, wo mit dem Projekt verknüpfte Wallets 30 Prozent der Tokens sichern konnten.

Laut Vaiman stellen solche Angriffe eine zunehmende Bedrohung für neue Krypto-Initiativen dar. Er fordert bessere Erkennungssysteme, strengere Kontrollen und möglicherweise eine Identitätsverifikation für Teilnehmer an Vorverkäufen und Airdrops.

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