Laut Matt Hougan, Chief Investment Officer (CIO) des Vermögensverwalters Bitwise, könnte die neue Plattform von Coinbase für regulierte Token-Verkäufe den Auftakt zu einem völlig neuen Kapitel für Krypto markieren.

Diese Initial Coin Offerings (ICOs), einst berüchtigt für Chaos und Betrug, könnten sich dank dieses neuen Ansatzes zu einem Milliardenmarkt entwickeln.

Coinbase verhilft ICOs zum Comeback

Matt Hougan stellt fest, dass der Kryptosektor ein neues Kapitel aufschlägt. In seinem eigenen Blog schreibt er, Coinbase sorge dafür, dass ICOs endlich reif und sicher genug für große wie kleine Anleger sind. 

„Das ist ein radikaler Bruch mit der chaotischen ICO-Phase von 2017“, schreibt Hougan. Damals fehlte es an Aufsicht und Anleger wurden massenhaft betrogen; heute setzt Coinbase voll auf Transparenz und Selbstregulierung.

Was ist ein ICO?

ICOs sind eine Möglichkeit für Krypto-Projekte, Kapital bei Anlegern einzusammeln. Es ähnelt einem Börsengang (IPO), nur ohne Banken oder Börsen als Vermittler. Statt Aktien geben Projekte neue Token aus, die Anleger kaufen können – in der Hoffnung, dass ihr Wert steigt, wenn das Projekt erfolgreich wird. Während IPOs streng reguliert sind, waren ICOs bislang oft intransparent und riskant – genau das will Coinbase jetzt ändern.

Die Aussagen von Hougan folgen auf die Nachricht, dass Coinbase eine streng regulierte Plattform für Token-Verkäufe gestartet hat. Über dieses neue System bietet die Börse monatlich ein sorgfältig ausgewähltes Projekt an, das zuvor umfassend geprüft wird. Jedes Projekt muss Transparenz über Team, Tokenomics und Risiken bieten. Zudem gilt eine verpflichtende Lock-up-Periode von sechs Monaten für Teammitglieder und andere Insider, damit sie ihre Token nicht direkt nach dem Start verkaufen können.

Der nächste Token, der über die Plattform von Coinbase gestartet wird, ist Monad (MON), ein Blockchain-Projekt mit Fokus auf Skalierbarkeit. Der Token-Verkauf läuft vom 17. bis einschließlich 22. November 2025.

Die vierte große Krypto-Disruption?

Hougan sieht die Rückkehr der ICOs nicht als Wiederholung alter Fehler, sondern als grundlegende Innovation. Er unterscheidet vier strukturelle Veränderungen in der Krypto-Welt:

  • Bitcoin (BTC) als neue Form von Gold
  • Stablecoins als der neue Dollar
  • Tokenisierung als neue Form der Abwicklung
  • ICO 2.0 als neuer Weg der Kapitalaufnahme

Laut Hougan ist die Kapitalaufnahme über regulierte ICOs das fehlende Puzzleteil, das Krypto einem vollwertigen Finanzökosystem näherbringt. „Der traditionelle IPO-Markt ist träge und für Privatanleger schwer zugänglich. ICOs bieten einen schnelleren, inklusiveren und günstigeren Weg“, so der Bitwise-Chef.

Ab 2026 winkt ein Milliardenmarkt

Das Potenzial ist laut Hougan enorm. Er sagt voraus, dass 2026 mehrere Krypto-Projekte über regulierte Plattformen wie Coinbase Milliarden Dollar einwerben werden. Damit entsteht eine Alternative zum klassischen Börsenmodell, bei dem Privatanleger oft erst ganz am Ende einsteigen dürfen. Man denke an Unternehmen wie Uber und Airbnb, bei denen die breite Öffentlichkeit erst Aktien kaufen konnte, als diese an der Börse handelbar waren.

Für Anleger erkennt Hougan drei klare Gewinner durch den Aufstieg regulierter ICOs. Erstens Coinbase, das als Plattform und Infrastrukturanbieter eine zentrale Rolle in diesem neuen Modell der Kapitalaufnahme spielt. Zweitens werden Netzwerke wie Ethereum (ETH) und Solana (SOL) profitieren, weil viele der neuen Projekte auf diesen programmierbaren Blockchains laufen. Der größte Gewinner jedoch, so Hougan, ist der Kryptomarkt als Ganzes. Durch die Kombination aus Transparenz, Regulierung und breitem Zugang gewinnt die Branche erneut deutlich an Glaubwürdigkeit und Reife.

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