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BitMine hat in dieser Woche Ethereum (ETH) im Wert von 112 Millionen Dollar nachgekauft. Laut dem von Marktanalyst Tom Lee geleiteten Unternehmen hat der Ethereum-Kurs bereits seinen Tiefpunkt erreicht, und 2026 könnte ein starkes Jahr für Krypto werden.
Der Ethereum-Treasury-Riese, ursprünglich ein Bitcoin (BTC) Miner, soll am Mittwoch 33.504 ETH über die Handelsplattform FalconX erworben haben. BitMine hat dazu noch keine offizielle Bestätigung abgegeben, aber die On-Chain-Daten sind eindeutig.
In einer früheren 8-K Meldung gab das Unternehmen bekannt, dass es am 7. Dezember über 3,86 Millionen ETH besaß. Zudem verfügt BitMine über 193 BTC, eine Barreserve von einer Milliarde Dollar und eine Investition in Eightco Holding, ein Unternehmen, das sich auf das Token Worldcoin (WLD) konzentriert.
Lee betont seit Monaten seine optimistische Haltung gegenüber Ethereum. Kürzlich bezeichnete er 2.500 Dollar als absolutes Tief und prognostizierte einen Anstieg auf 7.000 bis 9.000 Dollar Anfang 2026. Seinen Angaben zufolge hat BitMine in den letzten Wochen sogar die doppelte Menge an ETH erworben.
Ethereum zeigt in den letzten Tagen gegenüber Bitcoin eine starke Bewegung. Der ETH/BTC Chart bricht deutlich aus, was darauf hindeutet, dass Ethereum gegenüber dem Rest des Marktes an Stärke gewinnt. Analysten zufolge geschieht dies häufig, wenn Investoren langsam von Bitcoin zu Altcoins wechseln.
Durch diesen Ausbruch wächst das Vertrauen der Händler. Setzt sich der Trend fort, könnte Ethereum eine Phase durchlaufen, in der es besser als Bitcoin abschneidet. Das entspricht auch den positiven Erwartungen von Tom Lee und dem zunehmenden Interesse großer Investoren an ETH.
Der Kryptomarkt stand diese Woche unter Druck, wobei sowohl Bitcoin als auch Ethereum nachgaben. Laut Analysten liegt das hauptsächlich an der Unsicherheit über die Geldpolitik in den USA, die Anleger vorsichtiger macht.
Trotzdem erwartet Lee, dass sich der Markt im neuen Jahr erholen könnte. Er verweist auf einen möglichen Fed-Vorsitzenden mit einer lockeren Politik und darauf, dass die Liquidität weltweit langsam zunimmt. Dies steigert laut ihm die Risikobereitschaft der Anleger. In früheren Zyklen führte ein Anstieg der Liquidität oft zu starken Bewegungen sowohl bei Bitcoin als auch bei Ethereum.
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