Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Die Werbeaktion der Kryptobörse Bithumb, bei der aufgrund eines Systemfehlers 620.000 Bitcoin an Nutzer ausgezahlt wurden, zieht politische Konsequenzen nach sich.
Da der Vorfall die Anfälligkeit der internen Systeme offenbart, gerät vor allem die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde FSC unter Druck. Investoren und Parlamentarier fragen sich, wie ein solcher Fehler bei einer Börse passieren konnte, die bereits mehrfach inspiziert wurde.
Die Financial Services Commission (FSC) teilte am 10. Februar mit, eine offizielle Untersuchung der Vorgänge bei Bithumb eingeleitet zu haben. Die Aufsichtsbehörde versprach „strenge rechtliche Schritte“ gegen Verstöße, die die Marktordnung stören. Ursprünglich sollte diese Untersuchung am 13. Februar abgeschlossen werden, durch zusätzliche Kontrollen verzögert sich der Abschluss jedoch bis Ende des Monats.
Unterdessen wächst der Druck auf die Aufsichtsbehörde. Parlamentarier äußern scharfe Kritik, nicht nur an der Kryptobörse selbst, sondern vor allem am fehlenden effektiven Aufsichtssystem. Recherchen der Korea Times zeigen, dass die FSC seit 2022 mindestens drei Inspektionen bei Bithumb durchgeführt hat, ohne größere Mängel festzustellen.
Laut Kang Min-guk, Abgeordneter der regierenden People Power Party, zeigt dieser Vorfall, dass es strukturelle Schwächen in der Aufsicht über Kryptoplattformen gibt. „Das geht über einen technischen Fehler hinaus. Es handelt sich um eine umfassendere Systemkrise“, so Kang.
Der Zeitpunkt des Vorfalls ist besonders brisant, da die südkoreanische Regierung bereits aufgrund früherer Sicherheitsprobleme mit digitalen Vermögenswerten unter Druck steht. So verschwanden 2021 noch 22 Bitcoin aus einer Cold Wallet auf einem Polizeirevier in Seoul. Im August 2025 gingen weitere 320 Bitcoin bei der Staatsanwaltschaft in Gwangju verloren, vermutlich durch ein geleaktes Passwort. Beide Fälle sind mittlerweile gelöst, haben jedoch das Vertrauen in die Sicherheit staatlicher Einrichtungen stark erschüttert.
Dass nun auch bei Kryptobörsen grundlegende Fehler gemacht werden, stellt das Aufsichtssystem der FSC in ein noch kritischereres Licht.
Der Vorfall bei Bithumb gilt als neuer Tiefpunkt für den südkoreanischen Kryptosektor, der weltweit als führend angesehen wird. Investoren, Politiker und Experten fordern schnellere Reformen und effektivere Kontrollmechanismen, um eine Wiederholung zu verhindern.
Das Ergebnis der FSC-Untersuchung wird entscheidend für mögliche Sanktionen gegen Bithumb und für zukünftige Regulierungen sein. In der Zwischenzeit ist das Vertrauen sowohl in die Kryptobörsen als auch in die Aufsichtsbehörde selbst stark beschädigt. Was als harmlose Promotion begann, hat sich zu einem nationalen Test für die Aufsicht über digitale Vermögenswerte in Südkorea entwickelt.
Ripple schließt eine bedeutende Vereinbarung mit Robinhood. Die Zusammenarbeit macht RLUSD Millionen Kunden zugänglich. Was bedeutet das für den XRP-Kurs?
Hyperliquid ermöglicht dem Mutterkonzern von Kraken den Zugang zu seiner Plattform. Damit könnten künftig auch US-Amerikaner über einen Umweg dort handeln – sofern die CFTC zustimmt.
Die Kryptobörse Bybit erhält in Dubai eine vollständige Lizenz für den Spothandel. Bevor Kunden handeln können, muss die Börse noch operative Anforderungen erfüllen.
Elon Musks KI Grok entwirft drei Szenarien für den XRP-Kurs am 31. Oktober. Die Konferenz Ripple Swell und die US-Notenbank Fed könnten entscheidend sein.
Der Kryptoanalyst Egrag hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf knapp 17 Dollar im April 2027 für möglich. Anlass zur Hoffnung gibt ein historisches Kursmuster.
Ein Kryptoanalyst erwartet, dass der XRP-Kurs bis Ende 2026 auf 210 Dollar steigt. Doch wie realistisch ist diese Prognose?