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Das kanadische Bitcoin-Mining-Unternehmen Bitfarms hat die Kontrolle über sein neuestes Rechenzentrum in Sharon, Pennsylvania, übernommen. Dies markiert die Gründung der ersten Megasite des Unternehmens in den Vereinigten Staaten, mit einer maximalen Stromkapazität von 120 Megawatt (MW). Bitfarms hat bereits 110 MW an Kapazität gesichert.
Das Unternehmen hat angekündigt, dass die benötigte Ausrüstung bereits bestellt wurde und erwartet, dass bis Ende dieses Jahres 30 MW Kapazität in Betrieb genommen werden. Darüber hinaus plant Bitfarms, im Jahr 2025 eine zusätzliche 10-MW-Site zu leasen, wodurch die Gesamtkapazität des Standorts auf 120 MW steigen wird.
Laut CEO Ben Gagnon bietet das Pennsylvania-New Jersey-Maryland-Netzwerk, als größter Großhandelsmarkt für Elektrizität in den USA, reichlich Zugang zu wettbewerbsfähigem und flexiblem Strom. Dies macht es attraktiv für Bitcoin-Mining, Energiehandel und Hochleistungsrechner, einschließlich künstlicher Intelligenz. Gagnon betont, dass diese Erweiterung die Präsenz von Bitfarms in den USA nahezu versiebenfacht und einen wichtigen Schritt im aggressiven Wachstumsplan des Unternehmens darstellt.
Der Standort in Pennsylvania wird voraussichtlich bis zu 8 Exahashes pro Sekunde mit der neuesten Generation von Mining-Geräten unterstützen können. Gagnon weist darauf hin, dass erhebliche Möglichkeiten für Nachfrageantworten, Lastmanagement und Energiehandel bestehen, um die Energiekosten des Unternehmens zu kontrollieren und die Gesamtkosten für Strom zu senken.
Am 21. August kündigte Bitfarms die Übernahme von Stronghold Digital Mining an, was voraussichtlich 307 MW an Kapazität hinzufügen wird. Dies bringt Bitfarms auf den Weg, sein Energieportfolio bis Ende 2025 auf über 950 MW zu erweitern.
Mit der vertikalen Integration in die Stromerzeugung, der Erweiterung der Energiehandelsmöglichkeiten und der Sicherung von zwei Standorten mit hohem Potenzial für Hochleistungsrechner und künstliche Intelligenz strebt Bitfarms an, seine Aktivitäten über das Bitcoin-Mining hinaus weiter zu diversifizieren. All dies zielt darauf ab, einen größeren langfristigen Mehrwert für die Aktionäre zu schaffen.
Bitcoin-Mining-Unternehmen wie Bitfarms stehen unter zunehmendem Druck aufgrund der reduzierten Mining-Belohnungen infolge der Bitcoin-Halbierung im April. Darüber hinaus sind die Schuldenlast und frühere Probleme mit schlechtem Management weitere Gründe zur Sorge innerhalb des Sektors.
Bitfarms, gegründet im Jahr 2017, betreibt derzeit 12 operative Bitcoin-Rechenzentren, mit zwei weiteren in Entwicklung in Kanada, den Vereinigten Staaten, Paraguay und Argentinien.
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